Im Angriff fehlten dem BSV die zündenden Ideen

Leuna/ Am Samstag war die erste Männermannschaft des BSV 1928 Klostermansfeld beim TSV Leuna zu Gast. Der Rückrundenauftakt sollte in der Bezirksliga erfolgreich gestaltet werden, um sich im Mittelfeld der Liga zu stabilisieren. Doch zunächst mussten erst einmal Absagen hingenommen werden. Denn neben Mario Hoffmann, konnte auch Manuel Hirschberg aus beruflichen Gründen nicht zum Spiel kommen. Damit stand man ohne Torhüter da. Glücklicherweise erklärte sich Matthias Konschak bereit der Mannschaft zu helfen. Er konnte sich dann auch mit einigen Paraden sehr gut einbringen und gab der Defensive dadurch Sicherheit. Ebenfalls aus der zweiten Mannschaft reiste Andreas Päßler mit nach Leuna, das Team ist beiden am Ende sehr dankbar gewesen, dass sie die Mannschaft unterstützt haben.
Und zunächst schien man trotz dezimiertem Kader gut mitzuhalten. Bis zum 5:5 hielt man die Partie ausgeglichen, was vor allem an der guten Abwehr lag, denn man ließ nicht so viele Chancen der Gastgeber zu. Aber im Angriff offenbarte sich das Problem des BSV. Torchancen wurden sich zwar erspielt, aber bereits in den ersten fünf Minuten ließ man drei Großchancen ungenutzt. Das sollte sich so durch die gesamte Partie ziehen. Bis zur 17. Minute und dem besagten 5:5 blieb es dabei. Dann verschaffte man sich aber ein wenig Luft und ging mit 8:5 in Führung. Die war allerdings nicht von langer Dauer, da man im Angriff auf einmal die Linie verlor und nicht mehr zu vernünftigen Abschlüssen kam. Die Folge war ein 8:9 Rückstand zur Pause.

Am Ende holen die Klostermansfelder noch einmal auf
In den nächsten 25 Minuten der zweiten Hälfte zeigte ich der BSV im Angriff ebenfalls zu harmlos und fand kaum noch durchschlagende Ideen gegen den TSV Leuna. So erhöhte sich der Rückstand auf 10:15 und später auf 13:18. Dabei hatte man sich zwischenzeitlich durch viel Arbeit und Kampf in der Abwehr wieder auf 13:15 herangespielt. Dabei konnte man auch von den Fehlern der Gastgeber profitieren. Beim Stand von 15:21 sechs Minuten vor dem Ende war die Partie dann fast entschieden und so spielten die Männer aus Leuna nicht mehr ganz so konsequent mit, im Gegenzug setzte der BSV Klostermansfeld noch einmal nach und ging mit mehr Elan in die Angriffsaktionen. Dabei musste man die letzten zwei Minuten beim Stand von 17:21 in Unterzahl auskommen, da Raik Heymann die rote Karte sah. „Da war schon Frust über das eigene Spiel dabei, aber der Gegner ist auch etwas theatralisch gefallen, trotzdem einige unnötige Aktion“, so der Rotsünder. Das Team ließ sich davon aber nicht aufhalten und legte weiter nach und so musste auch beim TSV ein Spieler früher zum Duschen, da er Maik Wischnewski unsanft stoppte. Am Ende reichte es aber nur zum 19:21 und zur Erkenntnis, dass bei einer besseren Leistung im Angriff deutlich mehr drin war. Denn auf der Abwehrleistung konnte man aufbauen, vor allem wenn man den Gegner nur bei 21 Treffern hält. Aber da ist auch wieder das alte Lied beim BSV, man trifft einfach zu wenig und nutzt die besten Chancen nicht konsequent genug.
Damit hat der BSV die ersten beiden Spiele des Jahres zu einfach abgegeben und muss nun im nächsten Heimspiel wieder in erfolgreicheres Fahrwasser zurückkehren. Am Samstag kommt der VfB Bad Lauchstädt nach Benndorf. Hier will man die viel zu deutliche Niederlage aus dem Hinspiel vergessen machen.

Für Klostermansfeld spielten:
Mat. Konschak – Päßler, Heymann (1), Mühlenberg (4), Jentsch (1), Wischnewski (5), Schröter (5), Max. Konschak (1), Becker (3), Hoffmann

BSV 1928 Klostermansfeld e.V.
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