Tolle Umsetzung der Fürsorgepflicht unseres Staates gegenüber seinen Bürgern !

Heute wird im Bundestag die Neuregelung im Umgang mit der Sicherungsverwahrung entschieden.
Der EU - Gerichtshof hat Deutschland dazu verurteilt, weil unsere Richter, ethisch unvertretbar, nachträglich für Schwerverbrecher eine Sicherungsverwahrung angeordnet haben.
Dabei verstießen sie nach Auffassung unserer emsigen EU Parlamentarier, massiv gegen die Menschenrechte der armen, ach so kranken Täter !
Es wurden danach fast 200 sicherungsverwahrte Schwerverbrecher in Deutschland freigelassen.
Diese Wiederholungstäter waren nicht etwa therapiert. Sie profitierten einzig und allein von der Gutmenschmentalität unseres europäischen Parlaments.
Diagnostiziert man künftig bei einem Vergewaltiger und Kindsmörder, erst während der Haft, eine nicht therapierbare, psychische Störung, kommt dieser Psychopath nach absitzen der Strafe auf freien Fuß. Erst wenn er das nächste Kind geschändet und getötet hat, kann er bei neuerlicher Verurteilung, nach der Haft, in Sicherungsverwahrung genommen werden.
Ich habe durch meine Arbeit für den WEISSEN RING ( Opferschutzorganisation ) mein Vertrauen an die Fürsorgepflicht des Staates und den Glauben an das Rechtssystem, vor allem dem europäischen, längst verloren.
Geschändete und ermordete Kinder sind halt nicht Opfer politisch geprägter Straftaten und haben dadurch keine Lobby bei unseren etablierten Politikern und Parteien.
Hier folgt noch, gemäß der wirklich guten Idee dieser Plattform der Bürgenreporter, ein regionaler Bezug zu diesem Thema.
Ich betreue zur Zeit eine junge Frau aus Köthen, welche von Geburt an schwer behindert ist.
Sie wurde als Minderjährige über einen Zeitraum von 10 Jahren von ihrem Vater mehrfach sexuell missbraucht und vergewaltigt.
Der Täter wurde, Gott sei Dank, schließlich angezeigt, rechtskräftig verurteilt und hat ca. 3 Jahre Haft abgesessen.
Über die Haftentlassung im September wurde weder das Opfer, noch ihre Mutter als Betreuungsperson, informiert, noch ist etwas über eventuelle Auflagen des Täters bekannt. Er hat wahrscheinlich auch keine ! Dafür ruft er die Familie an und verbreitet bei entsprechenden Stellen das Gerücht, die Mutter sei verstorben und er müsse sich jetzt wieder um seine Tochter kümmern.
Ich will mir gar nicht vorstellen, was in dem kranken Hirn dieses Typen vorgeht und was seine Zukunftspläne als normales Mitglied in unserer so freiheitlich gesinnten Kuschelgesellschaft sind.
Ich werde weiter über meine Fälle berichten. Wir alle müssen den Kriminalitätsopfern endlich mehr Aufmerksamkeit und Fürsorge entgegen bringen. Denn vom Staat haben sie leider nicht viel zu erwarten.
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