Was für ein Chaos ist in Köthen bloß los?

In Köthen wird und muss gebaut werden, keine Frage. Viel hat sich getan und das ist auch gut so. Schön wäre es auch, wenn diejenigen, die für den momentanen Schildbürgerstreich verantwortlichen Verkehrsplaner endlich aufwachen und ihre Arbeit nicht nach Vorschrift, sondern im Interesse der Bürger von Köthen erledigen würden.

Keine Alternative

Die Brücke Henecke-Kreuzung in Richtung Stadtzentrum ist wegen Bauarbeiten gesperrt. Die Alternative, um in das Stadtinnere zu gelangen, wäre die Hohe Brücke in Richtung Leipziger Straße. Hier ist jedoch ebenfalls durch Bauarbeiten keine Zufahrt möglich. Also bleibt nur die Zufahrt über die B183 durch das Nadelöhr Am Dreiangel.

Stau vorprogrammiert

Das bedeutet für alle Verkehrsteilnehmer Stau, Stau und Ärger. Anstatt hier für die bestehende Situation die Friedrichstraße in Richtung Kastanienstraße als Einbahnstraße kurzzeitig aufzuheben und so wirksam die Situation zu entschärfen, wird an der Einmündung zum Dreiangel eine Ampel aufgebaut. Der Stau bleibt. Lediglich werden Kosten für eine provisorische Lichtanlage (finanziert durch Steuergelder) verschwendet.
Wann werden unsere Damen und Herren, die für dieses Problem verantwortlich sind, endlich wach und schaffen hier Abhilfe?

Mein Vorschlag: Aufhebung der Einbahnstraße Friedrichstraße für den Zeitraum der notwendigen Bauarbeiten. Hier muss lediglich ein Verkehrsschild unwirksam gemacht werden. Parkverbot in der Friedrichstraße für den gleichen Zeitraum und die Ampel in der Kastanienstraße müsste abgeschaltet werden, so kann ohne weitere Kosten kurzfristig Abhilfe geschaffen werden.

Peter Mertens aus Köthen
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