HVSA- Pokalsieg für die SG Queis

HVSA-Pokal, 2. Runde: 05.10.14: SG Queis-SV Lok Oschersleben 25:23 (11:8)



Als Belohnung für den hart erkämpften Bezirkspokaltitel in der letzten Saison qualifizierte sich die SG Queis für den HVSA-Pokal. In der ersten Runde hatte das Team mit Glück der Losfee noch ein Freilos ergattert, nun kam es in der 2. Runde zum Duell mit dem frisch aufgestiegenen Verbandsligisten aus der Nord-Staffel SV Lok Oschersleben. Im Pokaldeutsch könnte man jetzt angesichts des Ligenunterschiedes beider Teams solche Floskeln wie "David gegen Goliath" oder "der Pokal hat seine eigenen Gesetze" auspacken. Jedoch war ohne Scouting-Abteilungen eine Prognose vor dem Spiel für beide Mannschaften schwer. Oschersleben war in der Verbandsliga-Nord recht schlecht gestartet, Queis in der Bezirksliga noch ohne Punktverlust, so dass sich die Hausherren schon Chancen ausrechneten. Ohne einen der beiden Stammtorhüter und den etatmäßigen Kreisläufer- im letzten Spiel die beiden überragenden Spieler- gingen die Queiser ins Spiel.

Hochmotiviert kam man aus der Kabine und lag auch gleich mit 4:1 vorne. Über die Stationen 7:3, 8:5 und 10:6 konnten die Queiser vor allem durch eine konzentrierte Leistung im Abwehr-Torhüterverbund und wenigstens einen glänzend aufgelegten Rückraumschützen mit einer 3-Tore-Führung (11:8) in die Halbzeitpause gehen. Zwei verworfene Siebenmeter plus einige ausgelassene Hochkaräter hätten zu dem Zeitpunkt des Spiels schon eine Vorentscheidung herbeiführen können.

Von Ligaunterschied war für die circa 50 Zuschauer im Landsberger Sportforum nichts zu sehen. Und das sollte auch so bleiben.

Die Vorentscheidung fiel dann in der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit. 16:10 nach 40 Minuten und letztendlich 21:12 in der 46. Minute sprechen eine klare Sprache. Vorne schlug jeder Ball im gegnerischen Netz ein und hinten wurde das Tor gerade zu vernagelt. Sinnbildlich für die geistige Frische war das Tor zum 19:11, als alle auf einen Pfiff der Unparteiischen warten, Benny den Ball völlig freistehend zugespielt bekommt und reinmachte. Der Verbandsligist aus dem Norden konnte in dieser Phase spielerisch und abwehrtechnisch wenig dagegen halten und kassierte die eine oder andere Zeitstrafe. Was Queis aber gewohntermaßen nicht half, denn im Überzahlspiel tat sich das Team richtig schwer. Ins Queiser Spiel kam genau zu diesem Zeitpunkt ein unerklärlicher Knacks und schwups stand es 21:16 und 23:20. Ein sicher geglaubtes Spiel drohte zu kippen, Oschersleben warf nun mehrere Kontertore am Stück und spielte eine sehr offensive Abwehr.

Durch zwei Tore der Queiser Rückraumschützen gelang es dann in den letzten Minuten doch noch die Führung herunterzuspielen und sich somit für die 46-Minuten tolle Leistung zu belohnen. Mit etwas mehr Cleverness auf Seiten der Hausherren wäre es ein noch bittererer Nachmittag für die Oscherslebener geworden. Aber letztendlich darf man nicht vergessen, wer ansonsten eine Liga niedriger spielt- wir.

Nun wird mit Spannung die Auslosung für die 3. Runde erwartet !
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