DIE GRÖSSTE SHOW NUMMER MEINES LEBENS - Teil 10: Das Gold der Inka hat gewonnen…

Das Unmögliche ist tatsächlich gelungen, mit der Hilfe von Nicole und den vielen Menschen, die Ihre Stimme für mich abgegeben haben. Ich durfte den Goldbarren vom Kissen nehmen, ich hätte fast das ganze Kissen mit runter gerissen, und riss ihn in die Höhe und dabei Nicole umarmend und gleich danach auch Inka, die natürlich sofort wissen wollte, wie man sich so fühlt. „Ja es ist unglaublich und ich könnte die Welt umarmen“, waren meine ersten Worte, und natürlich der Dank an alle und Gratulation von den andern Teilnehmern reihten sich an. Dann wurde noch der Gewinner unter denen, die Ihre Stimme abgeben haben, verlesen. Der Name sagte mir nichts, aber es sollte noch einer dieser berühmten Zufälle passiert sein.
Zum Schluss stand noch der gemeinsame Marathon Start an, bei dem alle Beteiligten aus der Halle rennen sollten. Inka gab mit der Pistole das Startsignal und alle rannten emsig los. Ich bog aber gleich am Ende der Bühne hinter dieselbe ab, da Sport noch nie so mein Ding war. Alle waren draußen, Abspann und schon wurde die Bühne abgesperrt und die Zuschauer nach draußen gebeten. Ich ging wieder auf die Bühne, die anderen waren ja noch draußen und viele Leute kamen auf mich zu, wollten Fotos machen, mit mir reden, mich beglückwünschen und da war auch Inka wieder da und meine Loreley. Für kurze Zeit hatte ich das Gefühl, ohne dabei überheblich zu sein oder dem Größenwahn zu verfallen, ein Star zu sein, und ich muss sagen, es war ein geiles Gefühl. Alle wollten was wissen, alle waren nett und es war ein unglaubliches Wohlgefühl. Im Foyer ging es dann weiter, Fotos ohne Ende, Umarmungen und nette Gesten. Ich war hin und her gerissen.
Als ich dann zur Aftershow Party in der Bar der Jahrhunderthalle endlich ankam, ging es erst mal richtig los. Alle warteten schon auf mich, alle beglückwünschten mich und wollten mit mir anstoßen. Der ganze Tresen stand voller Sektgläser und sowie jemand eines weg nahm, stand sofort ein neues da. Den Goldbarren hielt ich fest unter dem Arm und ließ ihn nicht mehr los. Beim Plaudern bemerkte ich, dass meine Loreley eifrig telefonierte und als wir uns wieder trafen sagte sie: „Weißt Du wer den Publikumspreis gewonnen hat?“ Da ich den Namen nicht kannte, hatte ich keine Ahnung. Es war der Freund Ihrer Schwester. Es gibt manchmal wirklich Dinge, die glaubst Du erst, wenn’s wirklich passiert ist. Und dann kam die liebe Yvonne und wollte gleich die Bilder wieder in meine Galerie schaffen, denn in der Halle lief schon eifrig der Abbau. Da ich gerade mächtig beschäftigt war, gab ich Ihr den Schlüssel, was ich grundsätzlich nur mache mit Personen, denen ich vertraue, mit den Worten: „Immer schön einstecken, wenn die Tür ins Schloss fällt und der Schlüssel ist drin, ist Schicht im Schacht, das heißt kein reinkommen mehr. Nach kurzer Zeit war sie wieder da mit dem Schlüssel und es hat alles geklappt, und da standen sie dann auch wieder an die Wand gestapelt, wie ich in den frühen Morgenstunden bemerken sollte. Nach letzten Umarmungen mit Inka, Nicole, Matze und vielen Anderen ging ich nochmal zum Luft schnappen vor die Halle. Das Klima war inzwischen erträglich geworden. Dort saßen an einem Tisch viele bekannte Damen, die mir in letzter Minute geholfen haben und auch Bilder mit getragen haben. Ich holte ein Tablett Sekt und wir stießen gemeinsam an, auf einen sehr gelungenen Abend mit dem besten Abschluss, den man sie wünschen kann. Ich holte noch einige Tabletts Sekt und schaffte auch eins zu den Bühnenarbeitern, die dabei waren die Bühne zu zerlegen, die aber entgegneten, erst nach getaner Arbeit ein Glas zu nehmen. Ein Tablett ließ ich auch zu meinen Konkurrenten, dem Mühlenverein, die wenige Meter weg an Ihrer Mühle auch etwas feierten, bringen. Dieses kam aber leider nie an. Durch eine Bodenunebenheit kam der Bringer ins Stolpern und alles ging zu Bruch, Scherben bringen Glück.
Langsam zog Ruhe ein und ich begab mich auf den Weg in meine Galerie, an der „Linde“ traf ich noch auf nette Kellnerinnen, die mich noch auf ein Glas einluden und mir von Herzen den Goldbarren gönnten. Gegen 04.00 Uhr morgens schaltete ich dann noch den Fernseher ein und schaute mir die komplette Show noch mal an. Ich war mit allen mächtig zufrieden und versprach Peter Ringleb noch am Abend nach der Show, dass er mich nicht mehr loswerden wird, weil ich dem Team verbunden bleiben möchte. Und so war ich dann auch wieder als Gast in Sonneberg im September 2012 dabei, wo mir Inka sagte, ich solle Ihr nicht nach reisen, sondern Bilder malen.
Ich möchte auch am 04. Oktober 2013 in Altenburg wieder dabei sein und mit meiner Loreley und dem Team meinen Geburtstag nachfeiern und alle lieben Bekanntschaften wieder treffen. Für diese Menschen habe ich diese Broschüre als Erinnerung geschrieben und natürlich auch ein bisschen für mich. Der Tag der Tage geht zu Ende, aber nach jedem Ende kommt ein neuer Anfang.
ENDE Peter Gehre
0
 auf anderen WebseitenSendenMelden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.