DIE GRÖSSTE SHOW NUMMER MEINES LEBENS Teil 8: - Die Generalprobe

Punkt 17.00 Uhr wurde die Erkennungsmelodie eingespielt und Inka sprang aus der Kiste eines Zauberers, perfekt. Diese Sequenz sollte aber in der Show dann nicht ganz klappen. Inka blieb am Rand hängen, aber ein Profi überspielt das und Live ist eben Live. Man wird schon bei so vielen Shows hinters Licht geführt und deshalb fand ich es besonders gut, das diese Show direkt über den Sender ging, Retuschen damit unmöglich. Und das war dann auch die einzige Panne, wenn man hier überhaupt von einer Panne sprechen kann. Dann sprang das Geschehen auf den Bühnen hin und her zwischen musikalischen Beiträgen, Videoeinspielungen mit MATZE KNOP, artistischen Einlagen und natürlich den drei Beiträgen von uns aus Spergau.
Mein Einsatz war dabei in der Mitte geplant, genau nach 43 Minuten und 30 Sekunden. Irgendwie erinnerte mich die Szenerie an den Zeitplan bei der Formel 1. Unsere Darbietung begann natürlich mit dem Auftritt von Nicole, die Inka mit den Worten ankündigte: “…Becker und Genscher sind längst Geschichte und sie ist immer noch da – Nicole.“ Sie präsentierte Ihren neuen Hit, gefolgt von einem lockeren Gespräch mit Inka. Danach wurde der Trailer aus meiner Galerie eingespielt, den auch ich nun das erste Mal sah und den Nicole mit lieben, netten Worten ankündigte. Und dann kam mein großer Einmarsch mit über 70 Bildern, getragen von Kindern und Erwachsenen, die ich durch nette Bekannte und liebe Freunde noch zusammen bekommen habe. Die ganze Bühne war voller Bilder und das auch noch in der richtigen Reihenfolge, so das sie zusammen passten, dank Andrea. Nach einem kurzen Plaudern mit Inka, folgte das Zusammentreffen mit Nicole vor dem Kiribati – Bild, und da stand auch schon die Staffelei mit dem Bild, dank Yvonne. In der Probe wurde natürlich nur angedeutet, was dann in der Show passieren sollte. Die Gespräche liefen auch immer etwas anders, die Fragen variierten und ich hatte auch völlig freie Hand mit den Antworten. Es war von Anfang an klar, dass nichts einstudiert wirken sollte, was mir sehr entgegen kam.
Mit dem Ausmarsch war mein Part erst einmal beendet, bis kurz vor Ende als wir dann zur Preisverleihung noch einmal auf die Bühne mussten. Wer das Voting gewonnen hatte, wurde natürlich auch nur simuliert, da die Stimmabgabe ja bis kurz vor Ende der Live Sendung gehen sollte. Und auch unter denen, die Ihre Stimme im Internet abgegeben hatten, wurde ein Preisträger ermittelt, der ein schönes Wochenende mit Partner in der Region erleben durfte, und auch das wird noch eine riesen Überraschung werden. Bis auf die kleinen Ungereimtheiten, die jeder Regisseur zu bemängeln hat, war das schon viel besser als am Mittwoch, obwohl mich immer noch Zweifel überkamen, dass diese kleinen Dinge noch ausgemerzt werden können. Nun hatten wir Pause und ich erwartete schon ungeduldig meine liebe Loreley, die im Publikum sitzen sollte und natürlich auch einen Blick hinter die Bühne wagen durfte. Und da kam sie endlich und ich war erleichtert, dass es nicht zu spät war, denn 19.30 Uhr sollten dem Publikum Einlass gewährt werden, damit alle sitzen, wenn die Show beginnt. Für meine Loreley hatte ich schon den besten Platz ausgesucht um alles gut verfolgen zu können. Ich war schließlich eine Woche lang in der Halle und hatte alles gut beobachten können. Dann noch mal frische heiße Luft schnappen, bevor der Ansturm auf die besten Plätze begann. Ich platzierte mein Loreley und für mich ging das gleiche Prozedere wie vor der Generalprobe von statten. Wieder traf ich Charly Brunner, diesmal mit der netten Bemerkung, was für eine wunderschöne Frau ich da mitgebracht habe. Dies schmeichelte mir sehr und machte mich auch ein wenig stolz, denn ich bin sehr glücklich nach 30 Jahren Suche meine Muse und lebende Loreley gefunden zu haben. Aufnahmeleiter Daniel Dittrich huschte an mir vorbei mit der Bemerkung, ob ich heute meine Tochter mitgebracht hätte. Immer noch besser als hätte er gesagt, ob die schöne Lady heute Ihren Weihnachtmann mit dabei hätte. Es war schon interessant die verschiedenen Blickwinkel zu studieren.
Und da stand ich nun wieder hinter der Bühne, neben mir die Staffelei, eine Flasche Wasser, der Monitor, ein paar Künstlerinnen, die genauso schwitzten wie ich, die Dame von der Maske, die Requisite und die Aufregung, das hin und her hetzen, steigerte sich allmählich. Ich konnte hören, wie ein Animateur das Publikum anheizte. Es war eine super Stimmung in der Halle. Inka und Nicole waren nun in Ihren Garderoben verschwunden. Kurz zuvor hatte ich noch die Gelegenheit ergriffen beiden als Dank für Ihre netten Worte und Taten ein Exemplar meines Buches „Phantasie & Visionen“ zu schenken, indem es ja auch um das Weltbild geht.
Langsam wurde es still in der Jahrhunderthalle Spergau und dann der Count Down kurz vor 20.15 Uhr. Überall auf den Monitoren liefen die Zeiten rückwärts, noch 50 Sekunden bis zum Start der Sendung. Irgendwie fühlte ich mich an einen Raketenstart oder die erste Mondlandung erinnert. Und dann noch 10 Sekunden, die Erkennungsmelodie lief an und dann waren wir auf Sendung über Satellit deutschlandweit und darüber hinaus, direkt von einem kleinen Ort namens Spergau, der soeben Fernsehgeschichte schrieb. Trotz der 50 Grad hatte ich Gänsehaut bei dem Gefühl dabei sein zu dürfen, unglaublich. Es lief alles wie geplant und es klappte perfekt, wie ich noch am Morgen nach der Show im Fernsehen sah, natürlich hatte ich alles mit geschnitten und mir Samstag früh gegen 04.00 Uhr als ich in meiner Galerie eintraf noch angesehen. Peter Gehre
0
 auf anderen WebseitenSendenMelden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.