DIE GRÖSSTE SHOW NUMMER MEINES LEBENS Teil:2 Die Suche nach der Patin

INKA BAUSE LIVE war eine Woche lang in Spergau und ich war dabei, eine ganze Woche lang. Allerdings musste ich erst noch ein paar andere Probleme klären. Auch ich zähle noch zu den Künstlern, die leider nicht von ihrer Kunst leben können. Ich male zwar in meiner Freizeit viele Bilder, habe zwei Bücher veröffentlicht, ein selbst kreiertes Kartenspiel produzieren lassen, organisiere Events, plane Lesungen, unterhalte eine eigene Galerie, mache Führungen und lasse keine Gelegenheit aus Verbindungen zu knüpfen um meine Kunst und vor allem THE WORLD UNION VISION, so der Titel des Weltbild-Zyklus, zudem ich auch eine eigene Stiftung gegründet habe, bekannt zu machen und zu promoten. Ich habe zum Beispiel Alia bint al Hussain von Jordanien getroffen, oder ich habe mich an die Melissa And Bill Gates Foundation gewannt. Also ich schrecke wirklich vor nichts zurück, denn ich habe einen absoluten Traum den INKA BAUSE während der Live Show auf Ihre charmante Weise aus mir heraus gekitzelt hat. Der Bau eines Rondells wäre natürlich die optimale Lösung um mein Lebenswerk würdig präsentieren zu können. Doch mein Problem im Moment bestand erst einmal in meiner Arbeit als Operator im Schichtbetrieb. Die Leute in meinem Team halfen mir und auch teamübergreifend wurde ich unterstützt, denn mir war klar, diese Nummer, mein Weltbild einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, konnte ich mir auf keinen Fall entgehen lassen, denn immerhin hatte die Show eine Einschaltquote von einer Million Zuschauer. Dafür hätte ich circa 5000 Ausstellungen organisieren müssen, wie ich später einmal ausgerechnet habe. Alles war organisiert, es durfte nur nichts dazwischen kommen, ein Ritt auf der Rasierklinge. Mitte Mai hatten sich Peter Ringleb und Mario Süßenguth noch einmal in meiner Galerie angemeldet. Es sollten letzte Absprachen über das Konzept und den Ablauf getroffen werden und auch ein Trailer wurde gleich vor Ort aufgenommen. Es wird also eine Unterhaltungsshow werden, von Schlager bis Rock, von Tanz bis Artistik und dazwischen die drei außergewöhnlichen Talente, die um DAS GOLD DER INKA wetteifern sollten. Für jeden Kandidaten wurde ein Prominenter der Show als Pate gewonnen. Nur für mich waren sich die Macher noch nicht einig. Sie hatten WOLFGANG NIEDECKEN von BAP kontaktet, der sehr gut zu mir gepasst hätte, schließlich malt er auch und hat eine ähnliche Lebenseinstellung wie ich, doch BAP war auf Tour. Ich lernte Wolfgang Niedecken dann trotzdem noch auf der Loreley durch meinen Freund Peter Rüchel „Mister Rockpalast“ im September 2012 kennen. Auch das war eine wundervolle Begegnung.
Dann hatte das Entertainment noch Kontakt zu UDO LINDENBERG aufgenommen. Auch das wäre eine interessante Mischung geworden mit seinen Liköröllen und seiner gesunden Lebenseinstellung, aber auch er sagte ab, da er „gerade seine Tour beendet hatte und sich in Hamburg in das Hotel Atlantik zurück gezogen hätte und sich in einer Eierlikörphase befände.“
Nun sah ich meine Chance kommen und fragte Peter Ringleb, ob ich eventuell einen Vorschlag machen dürfte. Ich hätte da so eine Idee. Da bekannt war, dass NICOLE, ja, die „ein bisschen Frieden“ Nicole bei der Show auftreten sollte, meinte ich, dass der Grand Prix Song von 1982 hervorragend zu meiner Welt Vereinigung Vision passen würde. Der Produzent meinte: „Ja, da sind wir noch gar nicht drauf gekommen. Ich werde sie fragen.“ Später stellte sich heraus, dass Nicole es machen würde und es passte nicht nur der Song, sondern auch der Mensch Nicole: „Zwischen uns gibt es eine gewisse Seelenverwandtschaft. Was ich in Liedern auszudrücken versuche, macht er in Bildern“ meinte sie später.
Ja und nun noch die Sache mit dem Trailer. Eigentlich war es ganz einfach. Wir stellten ein Bild auf die Staffelei, ich nahm Palette und Pinsel in die Hand und sollte nur kurz eine Minute lang für meinen Beitrag werben. O.K. die Kamera machte mir nichts aus, aber aus einmal wurde zweimal und Mario Süßenguth meinte: „Wir drehen es auch fünfmal. Es muss nur in einem Guss kommen ohne Schnitt.“ Ich glaube wir haben es zehnmal gedreht. Wenn man irgendwo hängt, dann immer an der gleichen Stelle. Es sollte ja auch nicht einstudiert klingen, sondern ein bisschen spontan. Schließlich war es im Kasten und wurde dann vier Wochen lang vor der Sendung im Internet präsentiert. Das Ganze diente dazu, dass die Leute für den aus ihrer Sicht besten Beitrag ihre Stimme abgeben konnten.
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