Laufen, springen, werfen - die Grundformen der menschlichen Bewegung

In vielfältigen Staffelspielen entwickeln die Kinder unter Anleitung von Christine Grabmeier Koordination und ihr Bewegungskönnen.
Es ist laut in der Spergauer Jahrhunderthalle. Kinder laufen um die Wette, springen über kleine Hindernisse und werfen mit großen und kleinen Bällen. Sie lachen, toben und rufen. Sie klatschen in die Hände und feuern sich gegenseitig an. Den Schülern der Freien Grundschule Spergau die an diesem Mittwoch von den Spielfeldern der Halle Besitz ergriffen haben, macht das sichtlich Spaß. Mit Freude und Enthusiasmus meistern die Kinder die ihnen gestellten Aufgaben. Mit allen Sinnen sind sie bei der Sache. Da kann es schon mal vorkommen das Tränen kullern, wenn man nicht mitmachen kann. Wie bei dem achtjährigen Anton, der wegen einer Verletzung zuschauen muss. Aber da gibt es zum Glück Christine und Klaus Grabmeier die ihn trösten. Unter deren Regie treffen sich immer mittwochs Jungen und Mädchen der Spergauer Grundschule in der Jahrhunderthalle, um beim Laufen, Springen und Werfen sich und ihre Umwelt zu erfahren. In vielfältigen Spiel- und Bewegungssituationen entwickeln sie unter Anleitung der erfahrenen Übungsleiter eine stimmige Koordination und erweitern ihr Bewegungskönnen. Für die beiden Übungsleiter keine leichte Aufgabe. Was sie denn antreibe, nachmittags mit den Schulkindern Sport zutreiben antwortet Christine Grabmeier: „Wir wollen den natürlichen Bewegungsdrang der Kinder mit sportlichen Übungen Sinn verleihen. Den Kindern und mir macht das viel Spaß und ich bin hinterher wie umgewandelt“, sagt sie. „Außerdem bleiben wir selbst jung“, ergänzt Klaus Grabmeier.
Bewegung und sportlicher Ausgleich gehören zum Schultag, berichtet auch Schulleiterin Annett Dierks. Nicht nur im Sportunterricht. „Unsere Schüler sollen sich nach dem anstrengenden Unterricht austoben können.“ Damit das wohlgeordnet verläuft, hat die Schule 2016, mit der Sportgemeinschaft Spergau als Partner, eine Arbeitsgemeinschaft Sport ins Leben gerufen. Sport- AGs sind aus einer Initiative von Schulverwaltungsamt und Landessportbund entstanden. Die einmal wöchentliche Sport-AG soll die Ausdauer und Koordination der Kinder fördern. „Neben der sportlichen Herausforderung steht auch die Entwicklung von Sozialkompetenzen, wie der Umgang mit Sieg und Niederlage, Fairness und Teamfähigkeit im Mittelpunkt“, sagt Thomas Schmidt, der dritte Übungsleiter an diesem Nachmittag. „Schön wäre es darüber hinaus, wenn wir dadurch talentierte Kinder in unsere Sportabteilungen aufnehmen können.“ Das sei die zweite Seite der Medaille betont Schmidt der gleichzeitig Vereinsvorsitzender der Spergauer Sportgemeinschaft ist.
Aber alles zur rechten Zeit. Zuerst steht Laufen, Springen und Werfen im Vordergrund. Die Grundformen der menschlichen Bewegung. Und schon mancher hat es damit zum Olympiasieg geschafft.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Zeitung | Erschienen am 03.04.2017
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Béatrice Haas aus Dessau-Roßlau | 30.03.2017 | 09:33   Melden
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