Wie die Alten sungen …

Die Lichtmeßkostüme hängen wieder am Haken. Bis zum nächsten Jahr. Dann finden sie wieder neue Besitzer. Zuvor wird aber noch ausgiebig gefeiert.
Da sage noch einer die Spergauer Kinder kennen sich mit ihrer Tradition nicht aus. Von wegen. Wie bei den Großen soll es zugehen, wenn die Kinder ihre „Kleine Lichtmeß“ feiern. Immer eine Woche vor der eigentlichen Lichtmeß feiern die sechs- bis zehnjährigen Spergauer ihre „Kleine Lichtmeß“. Mit allen Drum und Dran. In der Spergauer Turnhalle ging es deshalb am Sonntagvormittag gleich weiter. Wie bei der großen Lichtmeß feierten auch in diesem Jahr die Kinder den Nachtag. Also den Tag danach, an dem bei Spiel und Spaß die Dinge, die beim Heischegang eingesammelt wurden, verzehrt werden. Die Lichtmeßkinder feierten ihren Nachtag mit Rührei, Bratwurst und lustigen Spielen. Weit über 100 Eier, viele Würste und Würstchen, Obst und jede Menge Süßes hatte die kleine Lichtmeßgesellschaft zusammengetragen. Danny Terne, mit seinen fleißigen Helfern im Hintergrund verstanden es in großartiger Manier und abwechslungsreichen Geschicklichkeitsspielen, die Kinder in Stimmung zubringen. Erst nach dem Mittag endete dieser schöne Tag.
Alle Kinder wollen eins. Sie wollen sein, wie die Erwachsenen. Schon viele Jahren gibt es immer wieder Bestrebungen Spergauer Kinder die Lichtmeß nachzuahmen. Bereits 1926 soll es nachweißlich die kleine Lichtmeß in Spergau gegeben haben. Erst seit 1982 hat sie durchgehend ihren festen Platz im Spergauer Jahreskalender. Denn wie die Alten sungen, so zwitschern auch die Jungen, sagt der Volksmund. Wenn man in Spergau den Vergleich mit der großen Lichtmeß wagt, dann muss dieses Sprichwort stimmen. Ein Umstand, den man in Spergau zu schätzen weiß.
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