Büttenpredigt in Rosefeld - Gottesdienst mal anders

Pfarrerin Reizig in der Kanzelbütt
Libbesdorf: Kirche | Viele werden sich fragen, geht das denn überhaupt? Ja, sehr wohl!
Am 2. März 2014, dem Tulpensonntag, das ist immer der Sonntag vor Rosenmontag, fanden sich früh um 10 Uhr in der Rosefelder Kirche viele fröhliche Gottesdienstbesucher aus nah und fern ein. Alle wollten sie die Büttenpredigt von Pfarrerin Christine Reizig hören.
Umrahmt wurde sie durch beschwingte Melodien von der Band „Ackersalat“ und dem Gemischten Chor der Evangelischen Landgemeinde St. Christophorus Quellendorf.
In gereimter Form übersetzte Pfarrerin Reizig ein Wort des Propheten Amos in die heutige Zeit hinein: Wir können fröhlich sein, aber vergessen dabei nicht die Traurigen; wir können Spaß haben, aber erfüllen am nächsten Tag wieder unsere Aufgaben. Und das alles mit der nötigen Liebe. Wir jagen von einem Jubiläum zum anderen – Nienburger Kloster 1000 Jahre, Anhalt 800, Dessau 800 und das nächste Fest zieht uns in seinen Bann - 2017 – 500 Jahre
Reformation. „Und schon nimmt das Theater seinen Lauf“, reimt Pfarrerin Reizig und fragt, „was wäre, wenn Jesus 2016 wiederkäme und er in unsere verdutzten Gesichter blickte - umsonst war alle Vorbereitungsmüh‘? Das eine nicht vergessend, dürfen wir fröhlich unsere Feste vorbereiten und feiern.“
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3 Kommentare
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Gottlob Philipps aus Halle (Saale) | 04.03.2014 | 15:14   Melden
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Bernd Müller aus Halle (Saale) | 04.03.2014 | 22:02   Melden
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Reinhart Bollmann aus Köthen (Anhalt) | 17.03.2014 | 15:25   Melden
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