Veranstaltungs- und Ausflugstipps des Tourismusverbandes Sachsen-Anhalt für August 2016

Ferienspass bis zur letzten Minute - im Elbauenpark Mageburg (Foto: Werner Klapper)
 
Imposant: "Der Name der Rose" in der Quedlinburger Stiftkirche am 3. und 6. August (Foto: Elmgar Egner)
 
Nacht der 1000 Lichter im Europarosarium Sangerhausen am 13. August (Foto: Stadt Sangerhausen)

Sommerferien mit vielen Glanzlichtern an der „Straße der Romanik“

Bevor ab Mitte August das neue Schuljahr beginnt, lockt der Elbauenpark in Magdeburg damit, die „Ferien vor der Haustür“ bis zum 10. August auszukosten. Attraktionen wie der Jahrtausendturm, die Sommerrodelbahn, das Schmetterlingshaus sowie Kletterpark und -felsen warten darauf, erkundet zu werden. Im Jahrtausendturm gilt es, sich bei der besonderen Entdeckungsreise rund um den Globus und durch 6.000 Jahre Menschheits- und Technikgeschichte „Schlau zu staunen“. Im tropischen Schmetterlingshaus sind exotische Falter und andere Tiere aus Asien, Afrika und Amerika zu entdecken. Im Park können Damwild beobachtet und im Streichelgehege Ziegen gefüttert werden. Auf dem großen Wasserspielplatz sticht das Piratenschiff „Elbine“ in See. Im Sportareal ertönt derweil der Anpfiff und die Kugel rollt - ob beim Beachvolleyball, Fußball oder Basketball. Der Höhepunkt für die ganze Familie ist am 13. August, ab 18:00 Uhr, das „Ballonglühen“. 28 Heißluftballone in den verschiedensten Formen und Farben werden am Boden ihre Flammen im Takt der Musik erleuchten lassen und das Gelände in ein Meer aus Farben und Melodien tauchen. Musikalisch zum Leuchten wird der Park u. a. durch die Chartstürmer von „Luxuslärm“ gebracht (www.mvgm.de/de/elbauenpark/).

Wie der Elbauenpark gehört auch das Europa-Rosarium Sangerhausen zu den 40 „Gartenträumen - Historische Parks in Sachsen-Anhalt". Am 3. August ab 20:00 Uhr steppt hier „A Taste of Ireland & The Celtic Kings“. Diese seit Jahren weltweit erfolgreiche „Irish Music & Dance Show“ vereint energiegeladenen irischen Stepptanz, ursprüngliche keltische Live-Musik und Gesang. Zusammen mit einer in mystisches Licht getauchten Rosenarena mit wechselnden Visualisierungen irischer Landschaften auf einer LED-Wand verspricht der Abend, unvergesslich zu werden. Am 13. August steht zur der „Nacht der 1.000 Lichter“ gleich das nächste eindrucksvolle Fest auf dem Plan. Spektakuläre Aktionen, Klänge, Farben, Düfte, Lichtinstallationen und pyrotechnische Effekte bilden bis Mitternacht die Mosaiksteine des prachtvollen Festes inmitten der größten Rosensammlung der Welt. Als glanzvoller Abschluss wird um Mitternacht ein fulminantes Feuerwerk zu erleben sein (www.europa-rosarium.de).

Als „Dauerbrenner“ in der Sommersaison des Nordharzer Städtebundtheaters hat sich die Inszenierung „Der Name der Rose" in der Quedlinburger Stiftskirche - einem der imposanten Bauwerke an der „Straße der Romanik“ - etabliert. Am 3. und 6. August verwandelt sich die Kirche ab 20:00 Uhr erneut in ein italienisches Mittelalterkloster, in dem sich mysteriöse Todesfälle ereignen. Diese soll der für seinen Scharfsinn bekannte englische Franziskanermönch William von Baskerville aufklären. Die furiose Handlung verbindet philosophische und theologische Fragen mit einem spannenden Kriminalfall sowie einzigartige theatralische Mystik und Spannung an einem historischen Schauplatz (www.harztheater.de).

Spannend, unterhaltsam und den Wissens-Horizont erweiternd wird es auch an den Bauwerken der „Straße der Romanik“, an denen das Rossini-Quartett bei seiner 14. Musikalisch-Literarischen Entdeckungsreise Station macht. „Die Geschichte der Ärzte in Sachsen-Anhalt" widmet sich berühmten Medizinern, die auf dem Gebiet des heutigen Bundeslandes geforscht und gearbeitet haben. Dazu gehören z. B. Dorothea von Erxleben, die erste promovierte Ärztin Deutschlands und Wegbereiterin des Medizinstudiums für Frauen, Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, der von 1821-1835 in Köthen wirkte, oder auch Gustav Ricker, der 1906 zum Leiter der Pathologie der städtischen Krankenhäuser in Magdeburg berufen wurde und sich hier für die Bildung einer medizinischen Akademie einsetzte, aus der sich das heutige Universitätsklinikum Magdeburg entwickelte. Auch die musikalische Vielfalt Sachsen-Anhalts kommt erneut gebührend zum Tragen – u. a. mit Werken von Georg Philipp Telemann, Georg-Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach oder auch von zeitgenössischen Komponisten wie Reinhard Seehafer. Die August-Termine sind: 5. August um 16:00 Uhr in der Basilika Hecklingen, am 21. August um 16:00 Uhr an der Ruine der Stiftskirche Walbeck, am 27. August um 16:00 Uhr im Kloster Arendsee und am 28. August um 17:00 Uhr in der Backsteinkirche St. Nikolaus in Beuster (www.rossini-quartett.net).

Zur 15. „Romantischen Nacht“ werden Sie am 6. August vom romanischen Kloster Drübeck willkommen geheißen. Ab 18:00 Uhr erhellen tausend Lichter die Nacht im historischen Klosterambiente. Traditionell bittet Äbtissin Eleonore zu Stolberg-Wernigerode mit einem Dreigangmenü aus der Klosterküche zu Tisch. Auf abwechslungsreiche kulturelle Darbietungen mit zahlreichen Akteuren von Musik und Tanz bis zu Lyrik und Märchenerzählungen dürfen Sie gespannt sein. Um 19:30 Uhr ist in der Klosterkirche das Figurentheater Gingganz auf einer Reise durch Zeit und Raum und mit Auszügen aus den Cellosuiten von Johann Sebastian Bach zu erleben. Im musikalischen Schattenspiel „Wie im Himmel so auf Erden“ folgen zwei Engel den Spuren der menschlichen Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies. Zur gleichen Zeit steht der Adelbrinsaal im Zeichen der „Basspoesie“. Jürgen Osterlohs poetisch geprägte Musik und ungewöhnliches Bassspiel entführen Sie in andere Welten. Der vierte Äbtissinnengarten avanciert in diesem Jahr erstmals zum Tanzgarten, in dem Musik und Tänze aus der Barockzeit dargeboten werden. Den Abschluss des Abends bildet um 00:30 Uhr die Andacht zur romantischen Nacht. Aus Anlass des 20-jährigen Bestehens des Evangelischen Zentrums Kloster Drübeck gewährt das Haus am 24. August von 10:00 bis 12:00 Uhr mit einem Tag der offenen Tür Einblick hinter die Kulissen des Klostertreibens (www.kloster-druebeck.de).

Das Michaelsteiner Klosterfest am 7. August ist seit Beginn fester Bestandteil des Harzer Klostersommers. Das vielseitige Programm findet auf den Wiesen, in den Klostergärten, im Kreuzhof und den Klausurräumen des Klosters statt. Schließen Sie sich einer Erlebnisführung an und werden Sie Teil des regen Markttreibens mit regionalen Kostbarkeiten und Basteleien. Die musikalische Bandbreite reicht von Folkmusik über Blues mit einer Prise Jazz und die A-Cappella-Darbietungen des schwedischen Männerquartetts Pär Engstrand bis zu junger und frischer Barockmusik. Kinder werden vom Seifenblasenmann, beim Figurentheater und bei einer Mitmachzirkusshow bestens unterhalten. Flaschenmusik gibt es vom GlasBlasSing Quintett ab 20:00 Uhr beim Sommer-Open-Air (www.kloster-michaelstein.de).


Viel Vergnügen im romanisch-romantischen August wünscht Ihnen Ihr Landestourismusverband!
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Waltraud Eilers aus Naumburg (Saale) | 06.08.2016 | 08:53   Melden
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