Veranstaltungs- und Ausflugstipps des Tourismusverbandes Sachsen-Anhalt für November 2016

„Wind der Freiheit“, das aktuelle Jugendprojekt des Impuls-Festivals für Neue Musik, ermöglicht für einen multimedialen Brückenschlag zwischen Orient und Okzident. Premiere im Rahmen des Impuls-Festivals für Neue Musik Sachsen-Anhalt ist am Sonntag, 13. November, 17 Uhr, im Schauspielhaus Magdeburg. (Foto: Kathrin Singer)
 
Premiere am 5. November im Anhaltischen Theater Dessau: Engelbert Humperdings Märchenoper "Hänsel und Gretel" (Foto: Claudia Heysel)
 
Sonderausstellung: "Alchemie - Die Suche nach dem Weltgeheimnis" Eröffnung am 25. November im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle - zu besichtigen bis 5. Juni 2017 (Foto: Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle)

November ... draußen wird es langsam still

Vielfalt für die ganze Familie bietet die SaaleMesse in Halle vom 4. bis 6. November. Auf Sachsen-Anhalts größter Verbrauchermesse laden 240 Aussteller dazu ein, die breite Palette an Produkten und Dienstleistungen zu erkunden. Gesundheit und Wellness, Reisen und Freizeit, Bauen und Wohnen sind nur einige der hier abgebildeten Themen. Neu ist das spezielle Angebot für „Kids auf der SaaleMesse" mit einer großen Auswahl an Büchern, Kindermode und Spielzeug. Spiel- und Bastelaktionen bereichern das Angebot und bescheren den Jüngsten einen erlebnisreichen Messetag. Das komplette Programm und Gutscheine für ermäßigten Eintritt zum Ausdrucken finden Sie unter www.saalemesse.de.

Wem der Sinn nach besonderen musikalischen Erlebnissen steht, dem sei der Besuch des „Impuls-Festival für Neue Musik Sachsen-Anhalt“ empfohlen. Seit Bestehen 2008 hat sich das Impuls-Festival zu einem der bedeutendsten Musikfestivals in den neuen Bundesländern entwickelt. Jährlich schließen sich alle Orchester des Landes sowie das MDR Sinfonieorchester und der MDR Rundfunkchor zusammen, um die „Neue Musik“ einem breiten Publikum zu präsentieren. Noch bis zum 22. November wird in sieben Städten Sachsen-Anhalts unter dem Motto „Löwen wecken!“ musiziert. Das Programm mit Konzerten, internationalen Werkstätten für junge Komponisten und Dirigenten und einem neuen Jugendprojekt möchte bei den Akteuren und beim Publikum Kräfte freisetzen und mobilisieren, sich mit dem neuen Populismus in der Politik auseinanderzusetzen. „5 Wege - ein Ziel" heißt es am 6. im Bauhaus Dessau, das Jugendprojekt „Der Wind der Freiheit" ist am 13., 15. und 16. November im Theater der Landeshauptstadt in Magdeburg zu erleben und am 22. November im Theater der Altmark Stendal. Beim Abschlusskonzert im Anhaltischen Theater Dessau kommt am 20. November das Konzert „All a poet can do today is warn…" zur Aufführung. Unter www.impulsfestival.de finden Sie alle Informationen zu Terminen und Orten.

Auch sonst ist ein Besuch in einem der Theater des Landes eine gute Option, um dem Herbstblues zu begegnen.
Im Shakespeare-Jahr 2016, in dem sich der Todestag des englischen Dramatikers zum 400. Mal jährt, wird vom Nordharzer Städtebundtheater sein erstes Meisterwerk „Romeo und Julia“ aufgeführt - die größte Liebesgeschichte der Weltliteratur: am 4. und am 7. November im Großen Haus Halberstadt sowie am 13. und 25. November im Großen Haus Quedlinburg (www.harztheater.de).

Im Opernhaus des Theaters Magdeburg ist am 5. und 25. November eines der populärsten Musiktheaterwerke des gesamten Repertoires zu erleben: Die Oper „Tosca“ von Giacomo Puccini, der es hervorragend verstand, auf der Klaviatur der Effekte zu spielen und die Handlung voller Intrigen, Eifersucht und Verrat musikalisch umzusetzen. Das Publikum wird in den Bann eines erbarmungslosen Opern-Krimis gezogen, dessen Verwicklungen alle Hauptfiguren mit dem Tod bezahlen. Auf Heulattacken, Schreikrämpfe und Nervenzusammenbrüche sollten sich das Auditorium im Schauspielhaus am 13. und 25. November einstellen, wenn hier bei „Mondlicht und Magnolien“ ein Blick hinter die Kulissen des Filmklassikers „Vom Winde verweht" gewährt wird. Das Meisterwerk über Krieg, Frieden und die ganz großen Leidenschaften geriet am Set zu einem gigantischen Kraftakt, der drei Regisseure und zehn Drehbuchautoren verschliss und somit dem inszenierten Drama vor der Kamera in nichts nachstand. Die pointierte Komödie über die Höhen und Tiefen des Drehs des erfolgreichsten Films aller Zeiten und seine Rettung bietet Slapstick, schnelle Wortwechsel und bissige Dialoge und verspricht einen amüsanten Theaterabend (www.theater-magdeburg.de).

Der Premiere von Engelbert Humperdings Märchenoper „Hänsel und Gretel“ am 5. November fiebert das Ensemble des Anhaltischen Theaters in Dessau entgegen. Zur Einstimmung auf die bevorstehende Adventszeit sind auch die beiden Aufführungen für Kinder ab 6 Jahren am 12. und 25. November geeignet. Beste Unterhaltung bietet das „Das Dschungelbuch“, welches am 26. November seine Premiere hat und auch am 26., 28., 29. und 30. November gespielt wird. Dieser Kinderbuchklassiker um die abenteuerliche und poetische Geschichte über Freundschaft, Mut, Gemeinschaft und die Frage, wohin man eigentlich gehört, wird bildreich und mit viel Musik in Szene gesetzt. Was sonst noch auf dem Spielplan steht: www.anhaltisches-theater.de.

Der Besuch von Ausstellungen ist bestens geeignet, um sich interessante Themen selber zu erschließen. „Alchemie - Die Suche nach dem Weltgeheimnis“ ist das Thema einer Sonderausstellung, die am 24. November im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle öffnet. Im Zentrum stehen die Überreste einer umfassend ausgestatteten Alchemistenwerkstatt aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts in der Lutherstadt Wittenberg. Diese wurden 2012 bei Ausgrabungen zutage gefördert. Die Schau verfolgt die Spur von Alchemisten, Goldmachern, Schwarzmagiern und fürstlichen Experimentatoren und gewährt dabei spannende Einblicke in die europäische Geistes- und Erkenntnisgeschichte der Frühen Neuzeit. Der Drang zu erfahren, wie die Welt und das Universum beschaffen sind und warum dies so ist, war schon immer eine Triebfeder. Diese Neugier, universelle Zusammenhänge zu verstehen, hat Adam und Eva aus dem Paradies vertrieben und den Menschen auf den Mond gebracht (http://www.lda-lsa.de/landesmuseum_fuer_vorgeschic...).

Bei einem Besuch des Halberstädter Domschatzes kann noch bis zum 29. Januar 2017 die Sonderausstellung „Inventionen - mit Bildteppichen aus Mitteldeutschland“ besichtigt werden. Diese korrespondiert zu den Ausstellungen des Kunstvereins „Talstrasse“ e. V. im Kunstmuseum Moritzburg und in der Kunsthalle des Kunstvereins in Halle (Saale). In der Halberstädter Schau steht der Ursprung gewirkter Teppiche im Fokus, die Romanischen Bildteppiche des Halberstädter Domschatzes aus dem 12. Jahrhundert. In diesen Kontext sind zeitgenössische Tapisserien aus den Jahren von 1980 bis 2000 aus Mitteldeutschland an den anderen beiden Standorten gesetzt. Die Entwicklung und Wandlung dieser Kunst wird in der Halberstädter Ausstellung anhand von ausgewählten Beispielen dargestellt (www.die-domschätze.de).

Einen erlebnisreichen Monat wünscht Ihnen Ihr Landestourismusverband!
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