Einige Gedanken und Informationen von mir zum psychiatrischen Trialog am 13.6.2016

Merseburg: Carl-von-Basedow-Klinikum Merseburg |

Das Thema lautete: "Tanzen, Kultur und andere Lebensthemen im Alter, abseits von Krankheit und Essen.


Wie immer ist der psychiatrische Trialog eine Herzensangelegenheit des Psychiatrischen Dienstes Merseburg und wird von den Verantwortlichen mit Engagement und Hingabe betrieben. Er ist als ein Hilfesystem der Stadt Merseburg anzusehen und nicht mehr wegzudenken. Ein fester Bestandteil in jedem Monat.

Von der älteren Generation haben wir gehört, wie sie ihren Alltag und ihre Freizeit bestreiten und welche Wünsche und Hoffnungen sie haben. Nicht nur für uns jüngere Menschen ist das Thema interessant und von Bedeutung, sondern auch der Austausch unter den Älteren ist ein wichtiger Aspekt und kann ihnen helfen.

Dabei sind die unternehmungslustigen, engagierten, vor Lebensfreude strotzenden Senioren/innen für den psychiatrischen Trialog interessant, aber auch die Senioren, die keinen/oder wenig Kontakt zur „Außenwelt“ haben, die gesundheitliche Probleme haben oder aus anderen Gründen nicht so im Alltagsleben integriert sind und ihre Freizeit nicht so „aufregend“ ist.

Wie kann der Trialog diesen Senioren/innen helfen? Vielleicht kann im Trialog bereits ein Kontakt zu anderen Senioren hergestellt werden und sie bestreiten ihre Freizeit von nun an gemeinsam oder sie verabreden sich zu Veranstaltungen in der Stadt Merseburg? So formuliert sich ein kleiner geheimer Wunsch der Verantwortlichen. Aber wie gesagt, hängt das immer von der Anzahl der Gäste ab und wie sie sich im Trialog einbringen. Das ist aber bei jedem Thema des psychiatrischen Trialogs so.

Auch mit fünf Besuchern wurde im Trialog rege diskutiert und der Beitrag der eingeladenen Ärztin war sehr interessant. Es war eine angenehme Atmosphäre-locker und ungezwungen. Über mehr Gäste hätten sich die Beteiligten des psychiatrischen Trialogs gefreut. Je mehr Erzählungen, Berichte, Hinweise, Anregungen der Gast einbringt umso lebendiger, interessanter, wissenswerter ist der psychiatrische Trialog. Denn der Trialog lebt von den Beiträgen der Gäste und diese gestaltet ihn mit.

Im nächsten Trialog kann das Thema der älteren Generation noch einmal aufgegriffen werden. Denn es ist ein offener Trialog und da kann jeder Gast sich einbringen und über SEIN Anliegen berichten/erzählen. Der nächste Treff findet am 11. Juli 2016 statt. Ich würde dann vorher noch einmal darauf hinweisen.

Ihre Silva Bär
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