Gemeinnützige „Stiftung Volkssolidarität Halle“ gegründet.

Dr. Jürgen Grehl, der Vorsitzende der Volkssolidarität 1990 e.V. Halle (Saale) eröffnete die Festveranstaltung anlässlich der Übergabe der Gründungsurkunde der „Stiftung Volkssolidariät Halle“.
 
Dr. Klaus Peter Rauen, Oberbürgermeister a.D. von Halle hat die Gründung der "Stiftung Volkssolidarität Halle" mit auf den Weg gebracht.
Die soziale und kulturelle Arbeit des Vereins „Volkssolidarität 1990 e.V. Halle (Saale)“ wurde unter dem Motto „Gemeinsam Gutes stiften“ dauerhaft mit einer Stiftung gesichert. Am Freitag, dem 18. Januar dieses Jahres, übereichte in einer Feierstunde im Steintor-Varieté der Präsident das Landesverwaltungsamtes, Thomas Pleye, die Stiftungsurkunde.

Nach nunmehr 67 Jahren aktiven sozialen Engagements für ältere und hilfsbedürftige Bürger in Halle hat sich der Verein „Volkssolidarität 1990 e.V. Halle (Saale)“ dafür entscheiden, die Erfolge ihrer jahrzehntelangen Arbeit mit einer Stiftung dauerhaft zu bewahren und damit auch neue Grundlagen für eine zeitgemäße soziale Arbeit zu legen.
Nach der politischen Wende konnte die Volkssolidarität als Verein das soziale und kulturelle Leben der Senioren in der Saalestadt entscheidend mitbestimmen. Sie zählt heute mit ihren über 3.500 Mitgliedern zu den zahlenmäßig stärksten Seniorenverbänden in Halle und ist zu einem kompetenten und zuverlässigen Partner für viele Bürger in Halle geworden. Die seit der Gründung der Volkssolidarität angestrebten Ziele und Werte für gegenseitige Achtung, Unterstützung und solidarische Hilfe konnten auch in den letzten zwei Jahrzehnten bewahrt werden. Mit ihren vielfältigen sozialen Engagement und einem dichten Netz an sozialen, pflegerischen und kulturellen Einrichtungen ging der Verein „Volkssolidarität 1990 e.V Halle (Saale) auch für ganz Deutschland völlig neue Wege in der sozialen Altenarbeit.
Diese kompetente Arbeit und das Engagement sollen nicht nur gesichert, sondern auch für die Anforderungen unser alternden Gesellschaft weiter ausgebaut werden. Den älteren und hilfebedürftigen Menschen in der Saalestadt sollen weiter ein breites Spektrum an sozialen, pflegerischen und kulturellen Leistungen geboten werden.
Am 18. Januar dieses Jahres übergab nun Thomas Pleye, der Präsident des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt, die Urkunde zur Gründung der „Stiftung Volkssolidarität Halle“. Dies geschah in einem feierlichen Rahmen im Steintor-Varieté.
Dr. Jürgen Grehl, der Vorstandsvorsitzende des Vereins, eröffnete die Festveranstaltung zur Übergabe der Gründungsurkunde der „Stiftung Volkssolidarität Halle“.
Die Festrede hielt der ehemalige Oberbürgermeister der Stadt Halle, Dr. Klaus Peter Rauen. Rauen würdigte das soziale Engagement der „Volkssolidarität“ im mitteldeutschen Raum und blickte dabei auf die Geschichte dieser sozialen Vereinigung zurück. Verantwortung für ältere und hilfsbedürftige Mitmenschen ist nicht nur ein Wesensmerkmal der christlichen Nächstenliebe im Abendland. Das Engagement für die Belange älterer Menschen gehört genauso zu den Arbeits- und Verantwortungsbereichen des politischen Systems der Bundesrepublik, wo Organisationen für die Seniorenarbeit und das mitmenschliche Zusammenleben die Gesellschaft mit prägen. Klaus Peter Rauen betonte, das gerade in heutiger Zeit, wo die alten Familienbande mehr und mehr verschwinden, die fürsorgliche Verbundenheit zwischen den Menschen verloren zu gehen scheint und auch die klassische Alterspyramide nicht mehr funktioniert, soziales Engagement und soziale Arbeit gefördert und fortgeführt werden müssen.
Thomas Pleye, der Präsident des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt, betonte in seiner Ansprache die Bedeutung von Stiftungen gerade für Halle. Bereits im Jahre 1652 wurde in der Saalestadt die erste Stiftung gegründet. Zu den bekanntesten ihrer Art zählen sicher die „Franckeschen Stiftungen“. Heute werden in der Stadt wieder 35 Stiftungen des bürgerlichen und des öffentlichen Rechts gezählt. Die derzeit jüngste ist dabei die bürgerliche „Stiftung Volkssolidarität Halle“.
Nach der Übergabe der Stiftungsurkunde betonte Wolfram Neumann, Beigeordneter der Stadt Halle für Wirtschaft und Arbeit, die wichtige Aufgabe dieser Stiftung für die soziale und kulturelle Arbeit der Stadt.
Ein kleines Programm der Blechbäsersolisten des MDR Sinfonieorchesters rundeten das Festprogramm anlässlich der Übergabe der Gründungsurkunde ab. Die „Stiftung Volkssolidarität Halle“ den künftigen Anforderungen unserer alternden Gesellschaft besser gerecht werden und einen breiten Raum für soziales und kulturelles Engagement für die Bürger von Halle bieten.

Text und Fotos: Wolfgang Kubak
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