Kosmonaut Viktor Afanasiev im Luftfahrt und Technik Museumspark Merseburg

  Merseburg (Saale): Luftfahrt- und Technik Museumspark | b>Der eigentliche Anlass unseres Besuches war der Veranstaltungstipp von Lothar Teschner.
http://www.mz-buergerreporter.de/merseburg/vereine...
http://www.mz-web.de/merseburg/viktor-afanasiev-ko...

Der Astronaut war am 28. Juni dagewesen und ich mit Frau und Sohn auch.
Ich unterbreche meinen Landsberg Report um deshalb meine Eindrücke vom Luftfahrt und Technik Museumspark Merseburg zu verkünden. Um Manfred W. nicht ins Handwerk zu pfuschen habe ich etwas abgewartet.

Über die Historie des Parks hat Manfred schon ausführlich berichtet.
http://www.mz-buergerreporter.de/bloesien/kultur/l...
Interessant ist aber auch, das früher Merseburg eine Außenstelle der Flugzeugwerke Junkers war. Nur die heutige Fliegerhalle hat die Luftangriffe im zweiten Weltkrieg überlebt.



Als wir kurz vor 11 Uhr am Kassenhäuschen auftauchten, wurde ich von Lothar (als leider einzigem Bürgerreporter an diesem Tag?) erkannt. Schade, dass er kurze Zeit später auf Arbeit musste. Er sagte uns auch, dass bis gegen 12 Uhr die IL 62 mit dem Fliegerkosmonaut Viktor Afanasiev für geladene Gäste reserviert ist.
So entschlossen wir uns zunächst für einen Rundgang durch das weitläufige Museumsareal.
Gleich im ersten rechten Nebengebäude mit einer umfangreichen Zweirad und Auto-Show wurden wir vom Museumsmitarbeiter Erhard Hödel in Beschlag genommen. Eigentlich für die Feuerwehrabteilung zuständig wusste er auch hier bestens Bescheid!

Da wir alle drei keine ausgesprochenen Fans von Pferdestärken sind, wären wir sonst garantiert schnell durch die Halle geflitzt
So aber fesselte uns Herr Hödel mit vielen spannenden Randinformationen.
Ich (und wohl viele andere) hatte bisher keine Ahnung, dass früher mal „Opel“ sehr begehrt war und vielfach (kommt mir auch heute bekannt vor) abgekupfert und nachgebaut wurde.
Auch wusste ich bisher nicht, dass in der DDR nicht gestattet war auf der Motorhaube des russischen Luxusautos "Wolga" den Elch zu führen.
Ebenso interessant war es in der nächsten Halle zu erfahren, dass die ehemaligen Mopeds aus DDR-Produktion weltweit sehr begehrt waren und in punkto Leistung absolute Weltklasse waren (traurig, aber wahr!).
Vieles erinnerte mich an den PS.SPEICHER von Einbeck; ebenfalls ein absolutes Muss für alle PS-Enthusiasten, egal, ob 2 oder 4-rädrig!

Ohne Führung flitzten wir relativ schnell durch die weiteren Ausstellungsräume und über das Außengelände denn wir wollten ihn sehen - Viktor Afanasiev (68) - Fliegerkosmonaut der UdSSR und „Held der Sowjetunion“, unter anderem Kommandant der Raumstation Mir und der ISS und zeitweise nach 1945 in Merseburg stationiert. Aus Anlass seines Besuches waren vorrübergehend die Raketen vor der Flugzeughalle aufgebaut worden.
In den 70iger und 80iger Jahren bin ich in einer IL 64 mehrmals in den Urlaub geflogen. Diesmal waren alle Plätze leer und erst bei der Bordbar sah ich neben dem Fliegerkosmonaut einige Leute. So auch den Gründer des Museums, Herrn Dieter Schönau.
Ein Besucher hatte sich aus dem Internet tolle Fotos über Afanasiev herunter geladen und ausgedruckt. Das bot natürlich Stoff für ein tolles Interview.
Und dann entdeckte ich Drehorgel-Rolf (sein Auto hatte ich zuvor schon auf dem Parkplatz entdeckt)….!
Will gar Rolf demnächst - nach seinen vielen Reisen rund um den Erdball – mit seinem Trabbi auf die ISS???

Von Lothar hatte ich eingangs schon gehört, dass er sich seine Trabbi-Motorhaube signieren lassen wollte.
Und auf meine E-Mail-Anfrage bei „Drehorgel-Rolf“ (mit bürgerlichem Namen Rolf Becker) erfuhr ich von ihm, dass es geklappt hat. Seine „Beweisfotos“ darf ich mit seiner freundlichen Genehmigung beifügen, danke Rolf.

Manfred W., die fehlende Gastronomie im Fliegerpark störte uns nicht. Wir haben prinzipiell immer reichlich Mineralwasser im „Handgepäck“ Davon abgesehen wurde mir aus gegebenem Anlass im Flieger sogar ein Getränk (ich wählte ein Gläschen Sekt) und ein belegtes Brötchen angeboten.
Außerdem war es meine erklärte Absicht – nachdem ich 1982 (m)einer Frau zuliebe Leuna den Rücken kehrte und nach Bitterfeld wechselte - endlich einmal wieder die Altstadt und den Dom von Merseburg einen Kurzbesuch am Nachmittag abzustatten.
Davon abschließend einige wenige Schnappschüsse.
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3 Kommentare
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Lothar Teschner aus Merseburg | 21.07.2016 | 09:08   Melden
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Lothar Wobst aus Bitterfeld-Wolfen | 21.07.2016 | 16:39   Melden
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Dieter Gantz aus Querfurt | 24.07.2016 | 13:44   Melden
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