"Von Edison bis zur EU" - zwischen 2 - 15 000 W - Leuchten in Merseburg

  Merseburg (Saale): Luftfahrt- und Technik Museumspark |

Im Februar wurde die völlig neu gestaltete Ausstellung zur Beleuchtungstechnik und Glühlampe eröffnet.
Mittlerweile ist es schon historisch, was Thomas Alva Edison erfand!

"Auch vorherige Erfinder hatten sich schon mit der elektrischen Glühlampe beschäftigt. Aber keinem von ihnen war es gelungen, sie dauerhaft funktionstüchtig und ihren Energieverbrauch mit dem der Gaslampen wettbewerbsfähig zu machen. Die Vorteile wie Flacker- und Geruchsfreiheit, geringere Wärmeabgabe und einfachere Handhabung des Ein- und Ausschaltens konnten nicht in praktische Produkte umgesetzt werden. Ein weiteres ungelöstes Problem war die Teilung des Lichts. Nur wenige Lampen konnten mit den damals bekannten Lösungen an einer Stromquelle betrieben werden. Einige Physiker hielten das Problem für unlösbar und Elektrolicht prinzipiell nicht für den Ersatz des Gaslichts geeignet.
Auch Edison scheiterte zunächst mit seinen Versuchen, die bekannten Glühlampen mit Platinglühfaden zu verbessern. 1879 hatte er jedoch erste Erfolge bei Glühlampen mit einem hochohmigen Kohlefaden und perfekter Vakuumversiegelung, mit denen er den tradierten Darstellungen nach zirka 40 Stunden Leuchtdauer erreichte. Der Durchbruch wird meist mit einem Test und einer Vorführung am 21. Oktober 1879 in Verbindung gebracht, das Datum gilt deswegen als Erfindungsdatum der praktischen Glühlampe. Die neuere Quellenforschung kann diese verbreitete Darstellung indes nicht bestätigen; die Laborbücher verzeichnen beginnende Tests mit Kohlefäden aus Baumwolle am 21. Oktober 1879 und zirka 14,5 Stunden Brenndauer einer Lampe mit hochohmigen Kohlefaden am 23. Oktober 1879. Die Verbesserung auf bis zu 1000 Stunden Leuchtdauer nahm weitere drei Jahre Entwicklungszeit in Anspruch. Präsentationsveranstaltungen in Menlo Park insbesondere am 31. Dezember 1879 beeindruckten jedoch bereits die Zeitungen und die Öffentlichkeit. Dabei entstand ein öffentliches Bewusstsein für das beginnende Elektrozeitalter. Edison konnte Unterstützer gewinnen und sein Projekt der Elektrifizierung New Yorks angehen. Das Basispatent der Lampenentwicklung von Thomas Edison, Nr. 223.898 „Electric Lamp“, wurde am 1. November 1879 beantragt und am 27. Januar 1880 ausgestellt."

(Zitat von Wikipedia)

In unserer Ausstellung sind alle Arten von Leuchtmitteln zwischen 2 Watt und 15 000 Watt zu besichtigen, welche die ganze Vielfalt der Produkte wider spiegeln. Einige Exponate wird es nach den neuen EU-Beschlüssen wohl auch bald nur noch museal geben!

Ganz in Familie- bietet sich eine Ausfahrt zum Luftfahrt- und Technik
Museumspark geradezu an...

Beim Rundgang durch die 7 Hallen kann und soll man die Hektik der Ferienzeit
ein bisschen vergessen und sich an den ausgestellten über 60 000 Exponaten
erfreuen.

Ebenfalls interessant ist ein Blick auf die PKW-Sammlung oder die
Ausstellung von Schätzen der Luftfahrt-Geschichte. Oft zu wenig von den
Besuchern beachtet, sind aber auch historische Filmprojektoren, tausende
Feuerwehr-Modelle, hunderte Modell-Flugzeuge und verschiedene andere
technische Themenbereiche so z.B. die EDV, Schreib- und Drucktechnik, die
historische Metallwerkstatt oder die historische Schuhsterei zu sehen.

Für einen kleinen Rundgang wird unbedingt mindestens 2 Stunden Zeit
benötigt!

Eine Besonderheit stellt auch der historische Büssig-Bus dar, welcher zum
Verweilen bei Kaffee in historischen Flugzeug-Sitzen einlädt.

Vielleicht statten Sie auch einmal den anderen Museumsstücken einen Besuch
ab und planen mindestens 2 Stunden Besuchszeit ein?

Geöffnet ist jeweils Di-Do 9-16 Uhr, Fr. 9-14 Uhr und an den Wochenenden und
Feiertagen von 9-17 Uhr. Letzter Einlaß jeweils eine Stunde
vor Schließung!

Erreichbar ist der Luftfahrt- und Technik Museumspark Merseburg über die
Hans-Grade-Str./Ecke Kastanienpromenade in 06217 Merseburg von der B91
bzw.A38 Abfahrt Merseburg-Nord aus.


Foto & Text
Förderverein Luftfahrt- und Technik Museumspark Merseburg e.V.
Kastanienpromenade 50 / Ecke Hans-Grade-Str.
06217 Merseburg

Tel. 03461 525776
Fax 03461 525778

www.luftfahrt-technik-museum.de
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9 Kommentare
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Roland Horn aus Dessau-Roßlau | 01.02.2013 | 10:59   Melden
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Lothar Wobst aus Bitterfeld-Wolfen | 01.02.2013 | 11:00   Melden
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Giesela Hahn aus Köthen (Anhalt) | 01.02.2013 | 13:49   Melden
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Luftfahrt- und Technik- Museumspark aus Merseburg | 01.02.2013 | 15:44   Melden
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Rolf Hennig aus Gräfenhainichen | 03.02.2013 | 18:49   Melden
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Luftfahrt- und Technik- Museumspark aus Merseburg | 04.02.2013 | 06:29   Melden
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Luftfahrt- und Technik- Museumspark aus Merseburg | 10.02.2013 | 16:56   Melden
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Lothar Wobst aus Bitterfeld-Wolfen | 10.02.2013 | 16:58   Melden
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Luftfahrt- und Technik- Museumspark aus Merseburg | 10.02.2013 | 17:09   Melden
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