Ein schöner Tag mit dem Verein "Dübener Heide" der Gruppe Rösa

Ein schöner Tag mit dem Verein „Dübener Heide“ der Gruppe Rösa

Es ist heiß, sehr heiß am 7. Juni. Die Sonne hat mit brachialer Gewalt die letzen Wolken vertrieben
und scheint erbarmungslos herab. Am Dorfplatz hat sich eine Gruppe Menschen gebildet, die gleich
gekleidet sind. Beigefarbenes T- Shirt mit Logo und ein grün- goldenes Halstuch.
Es lässt darauf schließen, dass es sich um gleichgesinnte handelt, ein Verein also.
Und so ist es auch. Es sind Mitglieder des „Vereins Dübener Heide e.V.“ der Ortsgruppe Rösa,
die geduldig auf den Kremser warten, welcher sie zur Kräuterfrau nach Schlaitz bringen soll.
Ein Fahrradfahrer kommt vorbei und wünscht alles Gute und viel Spaß.
Es dauert nicht lange und der Kremser biegt von der Fährstrasse kommend zum Dorfplatz ein .Zwei kräftige Kaltblüter ziehen gemächlich den Wagen. „Es geht den Pferden wie uns Menschen“
sagt der Mann auf dem Kutschbock, „bei dieser Hitze geht alles etwas langsamer“. „ Wir haben Zeit“
antwortet ein Vereinsmitglied. Schnell wird noch etwas Verpflegung in flüssiger Form geladen und schon kann es losgehen. Unser Vereinswimpel ragt weit aus dem Kremser heraus und –Manfred-
unser Maskottchen (ein kleiner Plüschbiber) krönt den Wimpel-Mast und grinst uns an.
Nach fünf Minuten haben wir den Wald erreicht. Im Schatten der hohen Kiefern ist die Hitze erträglich. In das gleichmäßige klappern der Hufeisen auf dem heißen Asphalt mischt sich Gelächter. Die Stimmung ist gut. Es wird auch über Vergangenes gesprochen, wie zum Beispiel die vielen
Parkfeste, die Osterfeuer und Martinstage, die Arbeitstage im Schlosspark, Rad.-und Fußwanderungen und vieles mehr. „Ohne unseren Verein wär das Dorfleben ganz schön fade“,
meint ein Mitglied.
Wir haben das Ziel erreicht. Die Kräuterfrau Gabi Schuhmann begrüßt uns mit einem frischen, kalten Getränk. Es schmeckt sehr gut und es wird erklärt, welche Kräuter es enthält. Beim anschließenden Vortrag über heimische Kräuter und deren Nutzung werden appetitliche Häppchen gereicht,
die uns allen sehr gut munden. So gestärkt besteigen wir abermals den Kremser und treten den Heimweg an. Im gleichmäßigen Trott ziehen die beiden Pferde uns zurück nach Rösa.
Traditionsgemäß klingt der Tag im Park von Rösa mit einem gemütlichen Zusammensein aus.
Im Schatten großer Laubbäume haben zwei Vereinsmitglieder ein bäuerliches Bankett vorbereitet.
Mit Bauernbrot, hausgemachter Wurst und kalten Getränken sitzen wir bis in die späten Abendstunden.
„Es war ein schöner Tag“, klingt es einstimmig von den Mitgliedern und wir freuen uns auf den
20.Juni. Dann werden wir die Sommersonnenwende im Park feiern.
Bei live Musik mit den „Anhaltiner“ und anderen Darbietungen wollen wir den längsten Tag des Jahres feiern. Dazu laden wir alle ein.



R.- E. Pannier
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Mitteldeutsche Zeitung | Erschienen am 10.06.2015
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