Theater, Theater ...

Ruhe vor dem Sturm!
Theater, Theater …

Bereits am 9. Mai 2015 hatte ich das Vergnügen, das Spiel der TheaterAG des Domgymnasiums „Da Capo“ bei der öffentlichen Probe im Marientor zu bestaunen. Anlass war das 20jährige Bestehen des Vereins der Kino- und Theaterfreunde. Nach diversen Aufführungen (u. a. im Architektur- und Umwelthaus, auf der Terrasse von Schloss Goseck), ging es am Donnerstag, 18. Juni 2015, im Rahmen der Schultheatertage auf die Bretter, die angeblich die Welt bedeuten. Auf der Bühne des Naumburger Theaters präsentierte die Gruppe um Leiterin Gabriele Runkewitz und Regisseur Franz Klug erneut „Das Urteil des Paris“:
"Eris, Göttin der Zwietracht, wird nicht zu einer Hochzeitsfeier eingeladen. Verärgert erscheint sie dennoch auf dem Fest und wirft einen goldenen Apfel mit dem Hinweis „Für die Schönste“ in den Götterhimmel. Es kommt zum Streit zwischen Aphrodite, Athene und Hera. Als Schiedsrichter wird der sterbliche Paris eingesetzt. Um diesen für sich zu gewinnen bzw. um seine Entscheidung zu beeinflussen, verspricht Hera ihm Macht, Athene Weisheit, Aphrodite Liebe. Natürlich wird auch die schöne Helena entführt und der Trojanische Krieg thematisiert."

Erstaunlich, welche Aktualität die antike Sage hat: Der Streit um falsche Werte und Ziele, die Gier nach Gewinn und persönlichen Vorteilen haben sich bis heute gehalten.

Schön zu erleben, mit welcher Freude und Begeisterung Schüler/innen der Klassen 5 - 8 in ihre Rollen schlüpften und diese ausfüllten. Respekt!

Am heutigen Freitag sind die Akteure letztmals beim Hoffest ihres Gymnasiums zu sehen.

Waltraud Eilers, 19. Juni 2015
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