Kleine Reise zur Weinkunde ...

Naumburg (Saale): Bad Kösen | .

Ausgangspunkt ist der Ort Bad Kösen und dort die Seite der Saale auf der sich das Gradierwerk befindet. Ich hatte mir vorgenommen, eine Wanderung diesseits, entlang der Saale in Richtung Fischerhaus bei Schulpforte und auf der gegenüber liegenden Seite des Flusses, entlang der Weinberge und „Saalhäuser“ zurück nach Bad Kösen zu unternehmen.

Der Weg zurück, führte mich an den Weinbergen und direkt am Landesweingut Kloster Pforta vorbei und kam dabei schon fast einer Vorlesung in Weinkunde gleich. Denn kurz vor dem Weingut gab es einen Streckenabschnitt auf dem die dort angebauten Rebsorten beschrieben werden. Ich habe als Beispiel drei der Hinweistafeln von insgesamt bestimmt 25 Weinsorten in der Galerie.

Rechts und links der Tafeln sind die zugehörigen Weinsorten jeweils auf eine Länge von ca. 5 Metern angebaut und zeigen in der Wachstumsphase die einzelnen Reifeabschnitte. In der aktuellen Jahreszeit zeigen sich erste Triebe, mehr aber noch nicht. Interessanterweise sind die Tafeln mit dem OCR-A Code versehen, was ein einfaches Archivieren bzw. eine weiter gehenden Recherche im Internet ermöglicht.

Mit dem jeweiligen OCR-A Code landet man bei Wikipedia wo die einzelnen Weinsorgen umfangreich beschrieben werden. Man findet dort z.B. zur Weinsorte „Grüner Veltliner“ folgendes.

Grüner Veltliner oder Weißgipfler ist eine Weißweinsorte, die in Österreich, insbesondere in Niederösterreich, am weitesten verbreitete Traube wird außerhalb ihrer Heimat wenig angebaut, abgesehen von einigen kleineren mitteleuropäischen Regionen, etwa in Tschechien in der Slowakei oder Ungarn. Sie gedeiht besonders gut auf Lössböden wie im nördlichen Weinviertel, wo die Rebe in Boden und Klima optimale Voraussetzungen findet, ebenso in der Wachau, im Kamptal, Kremstal und am Wagram.

Etwas deprimiert war ich als ich am Weingut vorbei gewandert bin, und somit auch an einem Werbeschild welches an Samstagen zwischen Ostern und Oktober jeweils 15:30 Uhr, als Gegenleistung für einen Obolus von 8 Euro, eine Weinprobe (satt) ohne Anmeldung versprach. Leider war es noch früher Vormittag *lach*.
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