Arbeitssicherheit: Die häufigsten Verletzungen

Statistiken beweisen: Die Zahl der Arbeitsunfälle ist von Jahr zu Jahr kontinuierlich hoch. Grundsätzlich wird dabei zwischen leichteren, schweren und tödlichen Unfällen am Arbeitsplatz unterschieden. Arbeitgeber sind dazu verpflichtet Richtlinien zur Arbeitssicherheit einzuhalten.

Jeder Berufszweig birgt individuelle Gefahren

Ob als Busfahrer, Arzt, Landwirt oder Büroangestellte: Keine Berufsgruppe ist vor Verletzungen am Arbeitsplatz gefeit. Und doch gibt es natürlich Berufszweige mit erhöhtem bzw. sehr niedrigem Gefahrenpotential. Während Bauarbeiter auf Autobahnen und/ oder anderen Baustellen einer deutlichen höheren Gefahrenquelle ausgesetzt sind, bleiben die Verletzungsmöglichkeiten in einem Büro doch eher überschaubar.
Und doch ist es von großer Bedeutung, dass ALLE Arbeitnehmer über den Bereich der Arbeitssicherheit aufgeklärt werden - mit dem Fokus auf den eigenen Arbeitsplatz. Denn nur so lassen sich oftmals Unfälle mit entsprechenden Verletzungen vermeiden.

Klassische Ursachen für Arbeitsunfälle

Bevor es zu Verletzungen am Arbeitsplatz kommen kann, müssen konkrete Ursachen vorhanden sein die zu den entsprechenden Unfällen führen.
Zu den wesentlichsten Ursachen für Arbeitsunfälle zählen: mangelnde Erfahrung, Routine, mangelnde Aufmerksamkeit bzw. Unachtsamkeit, Fehlverhalten und Fehlbedienungen.

Die häufigsten Verletzungen am Arbeitsplatz

Aus diesen Ursachen heraus resultieren ganz unterschiedliche Arten von Verletzungen. Die häufigsten Verletzungen liegen dabei im Bereich der

- Knochenfrakturen
Die Fraktur stellt die wohl häufigste Folge von Arbeitsunfällen dar. So können Frakturen durch Stolpern bzw. Stürze entstehen - aber auch durch schwere Lasten. Vor allem im Produktionsbereich können Werkzeuge, Regale und Co. fallen bzw. umstürzen und so schnell zu einer Mittelfuß- bzw. Beinfraktur führen. Regalprüfungen (Quelle) und auch entsprechende Sicherheitsbekleidungen (Schuhe!) sind in diesen Bereichen zwingend notwendig um vielen Gefahren vorzubeugen.

- Weichteilverletzungen (zum Beispiel Schnittwunden)
Zu Weichteilverletzungen werden alle Verletzungen gezählt die die Haut bzw. alle anderen Organe betreffen. So können sich Köche leicht mit Messern schneiden, Förster durch Kettensägen verletzen oder Ärzte an benutzten Spritzen stechen. Auch hier gilt: Schutzmaßnahmen sind unerlässlich, um diesen Gefahrenbereich deutlich zu minimieren (Arbeitshandschuhe tragen, ausreichende Beleuchtung am Arbeitsplatz, etc.).

- Verbrennungen
Neben Feuerwehrmännern, Bäckern und Glasbläser kommen noch viele andere Arbeitnehmer mit hohen Temperaturen in Kontakt. Eine gezielte Aufmerksamkeit ist dabei ebenso wichtig wie das Tragen von spezieller Schutzkleidung!

- Verätzungen
Vor allem in der chemischen Industrie besteht ein täglicher Umgang mit Chemikalien, Laugen, Lösungen, etc. Das Verschütten von Flüssigkeiten und auch das unkorrekte Mischen von Bestandteilen kann hier zu besonders schwerwiegenden Folgen führen. Eine intensive Schulung der Mitarbeiter und spezielle Schutzkleidung sind das A und O, um das Verletzungsrisiko in diesem Berufszweig deutlich einzudämmen.
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