Verantwortung für Videospiele - Videospiele sind auch Sache der Eltern

Julian Pfeffer schaute mit seinem Vater Dirk Wahren bei einer Com­pu­ter­spiele-​Ta­gung in Merseburg vorbei. Foto: MZ/Wölk
Eine aktuelle Umfrage von Meinungsstudie.de ergab, dass nahezu jeder Dritte der Befragten „oft“ Videospiele nutze. Dabei sind die Spieler überwiegend männlich. Mehr als 70 % spielen zumindest gelegentlich, während über 40 % der Frauen prinzipiell nie auf diese Form der Unterhaltung zurückgreifen.

Auch das Alter, in dem Kinder das erste Mal in Kontakt mit Videospielen kommen, sinkt zunehmend. Umso wichtiger ist es, dass Eltern die Aktivitäten ihrer Kinder an der Konsole im Blick behalten. Folgende Tipps können den Umgang mit Videospielen für Eltern erleichtern.

Eltern haben Mitspracherecht bei der Auswahl der Spiele

Als Erziehungsberechtigter besitzt man durchaus das Recht, bezüglich der Videospielauswahl ein Wörtchen mitzureden. Es bietet sich an, die Videogames zusammen mit seinem Kind zu kaufen. Dadurch erhält man nicht nur einen Eindruck, welches Genre bevorzugt wird, sondern kann darüber hinaus die Auswahl der Spiele positiv beeinflussen.

Dabei ist es notwendig, sich die Alterskennzeichnung auf dem Spiel zu Herzen zu nehmen. Da es einige Händler leider nicht sehr ernst mit dem Alterskennzeichen der USK nehmen und folglich auch ungeeignete Spiele an Kinder verkaufen, sollten Eltern bewusst darauf achten, welche Spiele der eigene Spross nach Hause bringt.

Spieldauer im Blick behalten

Videospiele sollten als Ergänzung des Freizeitangebots dienen und nicht zur dominierenden Beschäftigung avancieren. Symptome für einen zu intensiven Umgang mit diesen Medien können Kopfschmerzen, Gereiztheit und Antriebslosigkeit sein. Doch auch das Abfallen schulischer Leistungen bis hin zur Vernachlässigung sozialer Kontakte können schwerwiegende Folgen darstellen.

Die Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW empfiehlt je nach Alter eine tägliche Spieldauer von 20 Minuten bis zu 2 Stunden. Dabei handelt es sich jedoch um Richtwerte, die bei entsprechenden Situationen auch abweichen können.

Genereller Umgang mit Videospielen

Als Eltern sollte man die Videospiele seiner Kinder ernst nehmen. Mit aufrichtigem Interesse am Hobby fällt es Kindern zumal leichter, Abmachungen mit den Eltern einzuhalten. Weiterhin sollte man das gemeinsame Spielen nutzen. Laut Meinungsstudie.de liegen Videospiele für PC und Laptop mit 27 % hoch im Kurs, während auch Konsolen (18 %) in diesem Sinn ein gern genutztes Medium darstellen. Vor allem letztere bieten sich für einen unterhaltsamen Familienabend an.

Vielleicht gewinnen die Eltern selbst ein gewisses Gefallen an Videospielen. Ist dies nicht der Fall, kann man zumindest seinen Standpunkt nachvollziehbarer vertreten, da man sich auf die Erfahrung eingelassen hat. Übrigens sollten auch ältere Geschwister dazu angehalten werden Verantwortung zu übernehmen, indem jüngere Familienmitglieder vor nicht altersgerechten Spielen ferngehalten werden.

"Dieser Absatz wurde von einer 3. Partei verfasst. Die Meinung ist die des Verfassers und repräsentiert nicht unbedingt die Meinung von Research Now oder der Meinungsstudie. Die Statistik dieses Artikels wurde von einer vorab Prüfung erstellt, welche durch Fragen an die Mitglieder der Meinungsstudie gefunden wurde. Diese Informationen sind ohne Gewähr."
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