Wanderung - Susenburg - Überleitungssperre Königshütte

an der Überleitungssperre Königshütte
Elbingerode (Harz): Susenburg | Unser Wanderleiter, Manfred Böhm, vom Harzklub Quedlinburg hatte zu einer Wanderung zur Susenburg eingeladen.Der Treffpunkt war der Parkplatz am Friedhof Rübeland. Dieser Parkplatz liegt oberhalb Rübelands direkt im Wald. Bei schönstem Wanderwetter ging es zum ersten Ziel dieser Wanderung, den Hohen Kleef. Kurz zuvor sind wir an einem Bienenotel vorbei gekommen. Ein Freundeskreis "Die HarzRitter e.V. aus Blankenburg hat es sich zur Aufgabe gemacht, alte Traditionen wieder aufleben zu lassen. So sind im Harz mehrere lebensgroße Holzfiguren anzutreffen. Im Inneren der hohlen Figur können die Wildbienen sich ihren Wintervorrat an Honig anlegen. Vom Aussichtspunkt Hoher Kleefhatten hatten wir eine wunderbare Aussicht auf Rübeland und das Brockenmassiv. Der Brockengipfel selbst war leider, wie so oft, von Nebelschwaden verhüllt.

Susenburg und Überleitugssperre Königshütte

Auf dem Weg zur Susenburg ging es erst hinunter zu dem gleichnamigen Ort Susenburg, ein Ortsteil von Rübeland. Der Ort Susenburg ist weitgehend  erst im Jahre 1956 entstanden. Vorbei an schmucken Reihenhäusern ging es hinauf zur Susenburg. Außer einem bewachsenden Bergsporn war nicht viel von der einstigen Burg zu erkennen. Vom Bergsporn hatten wir einen schönen Ausblick in das Bodetal. In der Ferne war die Überleitungssperre Königshütte zu sehen. Dies war nun unser nächstes Ziel. Dazu mussten wir wieder hinunter ins Bodetal. Kurz vor Königshütte vereinigen sich die Kalte und Warme Bode, um gemeinsam als Bode in die Überleitungssperre zu fließen. Von dieser Sperre  fließt ein Teil des Bodewassers, als Rohwasser durch einen 1795 m langen Stollen, in die Rappbodetalsperre. Damit fließt neben der Rappbode und der Hassel auch Bodewasser in die Rappbodetalsperre. Der andere Teil des Bodewassers aus der Überleitungssperre fließt über Rübeland und Neuwerk in die Wendefurter Talsperre.Durch ein bewegliches Wehr in der Überleitungssperre kann der Wasserstand der Bode reguliert werden. Durch eine Turbine wird zusätzlich Energie erzeugt. Nach der Mittagspause an der Überleitungssperre wanderten wir eine kurze Strecke an der Bode entlang. Danach verließen wir das Bodetal um hinauf auf den Höhenweg "Die Lange" zu gelangen. Auf diesem Höhenweg wurde bis anfangs des 20. Jahrhunderts Eisenerz und auch Holzkohle zur Verhüttung nach Neuwerk gebracht. Dieser Höhenweg ist auch eine Wasserscheide im Harz. Nach ca. 2 km verließen wir "Die Lange" ,um wieder zu dem Ausgangspunkt der Wanderung, den Parkplatz am Friedhof, zu kommen. Ich möchte es nicht versäumen, mich auch im Namen aller Mitwanderer, bei unserem Wanderleiter, Manfred Böhm, für diese wunderschöne, etwa 14 km lange, Wanderung zu bedanken.  



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