Dicke Fische an Land ziehen

Angeln ist ein sehr beliebter Sport, und gerade Deutschland bietet eine große Artenvielfalt. Beim Specimenhunting geht es um den Fang von besonders großen Fischen. Diese Exemplare halten sich vor allem in der Nähe des Meeresgrunds auf, während die jüngeren Fische in Schwärmen im Freiwasser, sowie an der Oberfläche zu finden sind. Wer richtig dicke Fische an Land ziehen möchte, sollte die richtigen Angelspots und Ausrüstung wählen.

Große Fische – aber wo?


Die Peene ist ein Fluss in Mecklenburg-Vorpommern der mit seinen 37 Fischarten auch „Amazonas des Nordens genannt wird. Er hat ein großes Angebot an stattlichen Raubfischen wie Hechte, Rapfen und Zander. Hier gibt es unter anderem aber auch eine Auswahl an großgewachsenen Beutefischen wie Weißwische, Rotfeder oder Brasse. Wer gerne mal etwas Anderes ausprobieren möchte, den lädt die Peene zum Nachtangeln ein. So zappeln hier in der Dämmerung Aale und Kaulbarsche an der Angelrute. Aber Achtung! Wer es richtig groß mag, der kann hier mit etwas Glück einen meterlangen Waller an Land ziehen.

Der Plauer See in Mecklenburg-Vorpommern ist ein richtiges Hechtrevier. Es ist der siebtgrößte See Deutschlands und bietet nicht nur zahlreichen Hechten ein zu Hause, sondern auch Barsch, Aal und Zander. Vor allem Schleppangeln und Spinnfischen sind hier angesagt. Es soll hier sogar Störe geben.

Ein traumhafter Angelspot ist die Elbtaue. Sie hat eine sehr gute Wasserqualität und bietet rund hundert Fischarten ein zu Hause. Darunter gibt es große Brassen, die nur darauf warten, aus dem Wasser gezogen zu werden.

Die Ausrüstung muss stimmen


Nicht weniger wichtig als die Fische ist die Ausrüstung. Fachgeschäfte empfehlen für das Grundangeln monofile Schnüre, die sehr elastisch sind und sich unter Spannung sehr dehnen können. Dies ist praktisch wenn der Fisch die Flucht ergreift, denn diese Angelschnur reißt nicht so schnell. Alternativ kann auch auf geflochtene Schnüre ausgewichen werden, welches allerdings einige Nachteile mit sich bringt. Die Schnur schwimmt an der Oberfläche und kann so die großen Fische am Grund des Sees nicht erreichen. Bei dem Köder, kann man sich für Gummifische entscheiden, aber vor allem Köderfische oder Tauwürmer verleiten die großen Fische zum Anbeißen. Um möglichst nah an den Grund des Sees zu kommen, werden Gewichte wie Blei eingesetzt, damit die Köder tief sinken. Beim Kauf der Ausrüstung sollte durchaus Wert auf Qualität gelegt werden, damit man auch die ganz großen Fische an Land ziehen kann und sie einem nicht entwischen. Ein fachkundiges Angelgeschäft bietet eine große Auswahl an qualitativ hochwertiger Ausrüstung und kann hier weiterhelfen. Minderwertige Schnüre reißen schneller und ruckzuck geht einem der große Fang durch die Lappen.

Auch in Deutschland kann man den richtig großen Fang machen. Wer auf der Jagd nach großen Welsen und Hechten ist, sollte sich erkundigen, wo die beste Stelle ist, um die Rute auszuwerfen. Zwar braucht man immer etwas Glück, aber mit dem richtigen Angelequipment und dem gewissen Know-how, stehen die Chancen sehr gut.
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