Neuer Mannschaftstransportwagen für die Feuerwehr Obhausen

"Dass unser Anliegen so schnell in die Tat umgesetzt wird, hätten wir nicht gedacht“, freut sich Obhausens Wehrleiter Ronny Rebs. Vor gut drei Monaten sei man an Bürgermeister Kay-Uwe Böttcher herangetreten, dass in den kommenden Jahren der Mannschaftstransportwagen, Baujahr 2002, ersetzt werden sollte.

Auf Drängen des engagierten Bürgermeisters wurde das Projekt darauf umgehend in die Tat umgesetzt. „Als Gemeinderat stehen wir hinter der Feuerwehr und so gab es auch keine lange Diskussionen“, mit diesen Worten übergab am 13. Mai Kay-Uwe Böttcher, assistiert von vier Ratsmitgliedern, einen funkelnagelneuen Bus an die Obhäuser Wehr.
Die Umsetzung der Neuanschaffung durch den Politiker, mit dem Renault-Autohaus Querfurt als Partner, ging sogar derart schnell, dass der Spezialzulieferer das Blaulicht und Martinshorn nicht termingerecht zur Übergabe bereitstellen konnte.

Der außer Dienst gestellte Mannschaftstransportwagen war jährlich zwischen 5.000 km und 15.000 km unterwegs, um vornehmlich Mitglieder der Wehr zu Lehrgängen an die Landesfeuerwehrschule nach Magdeburg oder auf Kreisebenen nach Gröbers oder Holleben zu transportieren.
Um die Einsatzfahrzeuge mit den darauf verlasteten Spezialgeräten immer vor Ort zu haben, wurden dazu mit dem Kleinbus regelmäßig Feuerwehrtechnik wie Schläuche und Atemschutzgeräte nach Übungen und Einsätzen in die Feuerwehrtechnische Zentrale des Saalekreis nach Blösien zur Überprüfung und Reinigung gefahren.
Darüber hinaus wurde das vielseitige Transportmittel in der Nachwuchsarbeit zur Teilnahme an Wettkämpfen, Jugendfreizeiten und Lehrstelleninformationen intensive eingesetzt. Mit aktuell 16 Mädchen und Jungen gehört die Obhäuser Jugendfeuerwehr zu den Mitglieder stärksten Nachwuchsabteilungen des Brandabschnitt II, welcher von Steigra bis Holleben reicht.

In der vom Land Sachsen-Anhalt vergebenen Risikoanalyse für Feuerwehren wäre der Austausch des Mannschaftstransportwagen erst für das Jahr 2022 vorgesehen. „Es ist fraglich, ob man noch mit ruhigem Gewissen Personen, insbesondere anvertraute Jugendliche, in einem zwanzig Jahre alten Fahrzeug mit mehr wie 200.000 km Fahrleistung über weite Strecken transportieren kann? Das machen auch im Privatleben nur die Wenigstens!“ fügte der stellvertretende Wehrleiter und Jugendwart Christian Altenburg-Herfurth an. Lobend ergänzte er: „Aus Gesprächen auf Weiterbildungslehrgängen mit anderen Feuerwehrleuten wissen wir, dass die Unterstützung durch einen Bürgermeister wie Kay-Uwe Böttcher zum Wohle der Gesundheit der freiwilligen Helfer im Dienste der Gemeinschaft in Sachsen-Anhalt beispielhaft, aber selbst schon im Saalekreis leider auch nicht selbstverständlich ist.“


Bildunterschrift:

Im Beisein aller Obhäuser Feuerwehrleute erhielt Wehrleiter Ronny Rebs (im Bus) von Bürgermeister Kay-Uwe Böttcher (rechts daneben) die Fahrzeugschlüssel für einen neuen Mannschaftstransportwagen.
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Mittdeldeutsche Zeitung | Erschienen am 29.05.2015
Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Mitteldeutsche Zeitung | Erschienen am 29.05.2015
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