Rüde Debatte im Stößner Stadtrat

Querelen zwischen Stadträten und dem Bürgermeister in Stößen, Zeitungsbe-
richten zu Folge und Aushängen, u.a. in einem Schaufenster eines ehemaligen Geschäfts, beschäftigen die Einwohner von Stößen schon länger. Von Forderungen nach Rücktritt des Bürgermeisters, Vorwürfen und Anfeindungen infolge seiner Amtsführung ist die Rede. Auch der Vorwurf nach IM-Tätigkeit, der im Ergebnis eines Stadtratsbeschlusses zur Überprüfung der Stadträte und des Bürgermeisters als Auftrag an die Verbandsgemeinde durch Bürgermei-
sterin Kerstin Beckmann ausgeräumt sein dürfte, heizt die Debatte an. Für einen Großteil der Einwohner und die in der Feuerwehr und in Vereinen organisiert sind, unverständlich.
Zur jüngsten Sitzung des Stadtrates waren acht Bürger, vorallen wegen der Einwohnerfragestunde gekommen. Man wollte den Bürgermeister befragen und Antworten, u.a. wer für den Straßenbau zur Feuerwehr hin verantwortlich ist, da die Schwarzdecke schon bröckelt. Oder wieso gibt es in Stößen eine illegale Deponie, Fragen nach einem Feuerwehreinsatz und Fragen nach dem Verbleib von Einnahmen aus Fotovoltaikanlagen. Selbst Stadträte lehnten sich vom "Ratstisch" zurück, um als Bürger Fragen zu stellen. Fragen, zwar berechtigt, aber im Vortrag und im Ton unangemessen. Bürgermeister Schubert bemühte sich um Antworten die in seine Zuständigkeit fallen. Darüber hinaus, in Zuständigkeit der Verbandsgemeinde, antwortete Kerstin Beckmann. Wegen nicht zufriedenstellenden Antworten wurden die Fragen rüder, sodass Bürgermeisterin Beckmann auf Reglungen in der Geschäftsordnung hinsichtlich der Fragestellung hinweisen musste und ein Einwohner vom Bürgermeister des Sitzungsraumes verwiesen wurde.
Offen bleibt, eine Debatte über die Rechtsstellung und Aufgaben des Gemeinderates (§ 44 GO Sachsen Anhalt) zu führen.
0
 auf anderen WebseitenSendenMelden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.