Verein rückt der Kirche zu Leibe

Kirche um 1930 (Foto: Chronik Weickelsdorf)
Die Geschichte der Weickelsdorfer Kirche reicht in das Mittelalter, noch vor die Zeit der Reformation zurück. Eine kleine Kapelle am Ende des Dorfes soll Kauf -und Fuhr-leuten, die die "Oberländer Straße" (heute L 198 von Eisenberg nach Meineweh) nutzten, als Wallfahrtskirche gedient haben. Um 1500 wurde dann ein größeres Gotteshaus errichtet und 1736 um eine größere Kanzel und eine Orgel erweitert. Letzte größere Arbeiten an der Kirche gehen auf das Jahr 1905 zurück. Im Jahre 1963 musste dann der Kirchturm wegen Baufälligkeit abgetragen werden. Dank Spendengelder konnten 1989 die Dächer vom Kirchenschiff und der Chorraum neu eingedeckt und ein Apsis hergerichtet werden. Seit dieser Zeit werden an diesem Ort Gottesdienste abgehalten.

Nicole Hädrich, die Vorsitzende des Weickelsdorfer Vereins "Rot Weiß" traf sich nun mit dem Kirchenältesten Georg Kämpfe, um zu beraten, was lässt sich hier aus diesem Gotteshaus machen. Man war sich schnell einig, es muss erst mal "rein Schiff" gemacht werden. Und so kam es, dass einige Vereinsmitglieder am 18.September mit Schubkarre, Besen und anderem Arbeitsgerät,der Kirche zu Leibe rückten.
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