Naumburg-Wethau-Stößen auf dem Weg zur Völkerschlacht bei Leipzig 1813. Eine Broschüre gibt Auskunft

Aus Spanien, über Frankfurt a. Main nach Erfurt-Weimar, hatte Marschall Charles Pierre Francois Augereau "frische" Truppen als IX. Reservekorps (20.000 Mann darunter 4.000 Reiter) bis zum 08. Oktober herangeführt. Bei Jena inzwischen stehend, bekam der Marschall von seinem Kaiser Napoleon den Befehl, zügig nach Leipzig zu marschieren und sich dort mit den Hauptkräften zu vereinigen. Der physische Zustand der größtenteils jungen Soldaten und schlechte Marschwege hinderten allerdings einen zügigen Marsch, aber auch die Störattaken der Streifkorps der Verbündeten bei Neuflemmingen unter General Thielemann und dem Österreichischen Oberst Graf Mensdorff.

Naumburg am 09. Oktober erreicht, klärten die Franzosen den Marschweg nach Leipzig auf und stießen an der Wethau Brücke auf ein natürliches Hindernis, mit Folgen. Die Verbündeten unter Fürst Moritz von Lichtenstein (3.500 Mann größtenteils Chevaulegers) hatten den Marsch der Franzosen beobachtet und sind wegen zahlenmäßiger Unterlegenheit aus dem Raum Eisenberg über Roda-Pretzsch, nach Stößen vorgestoßen. Noch in den Abendstunden des 09. Oktober haben Beobachter und Sicherungskräfte die Wethau Brücke besetzt.

Es kam am 10. Oktober 1813 früh 04.00 Uhr zu einem ersten Gefecht und weitere folgten, so die Auskunft einer Broschüre "Das Gefecht bei Wethau und Stößen am 10. Oktober 1813 im Vorfeld der Völkerschlacht bei Leipzig". Sie ist im Bürgerbüro in Stößen, in der Tourisinformation in Naumburg, in der Seumebuchhandlung in Weißenfels, im Dienstleistungsbetrieb Knopke in Osterfeld und in Teuchern zu erhalten.
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