Hubertusfest in Lausigk

Scheuder: Lausigk | Fast bis auf den letzten Platz war die waidmännisch geschmückte Kirche in Lausigk am Sonntag, den 27. Oktober 2013 gefüllt. Die Anhaltinischen Jagdhornbläser aus Dessau umrahmten den Gottesdienst mit ihren Liedern und Musikstücken, wie z.B. dem Agnus Dei oder den „Glocken“, die unter die Haut gingen. Pfarrer Sylvester stellte das Leben des Heiligen Hubertus in den Mittelpunkt seiner Predigt: Als reicher Mann verlor er seine hübsche Frau viel zu früh durch den Tod und in seinem Schmerz erging er sich in zügelloser Jagd ohne Rücksicht auf die lebende Kreatur. Da erschien ihm ein kapitaler Hirsch mit einem leuchtenden Kreuz zwischen den Geweihgabeln und er änderte sein Leben und wurde Bischof von Lüttich – ein Bischof für die Menschen. Diesen Bischof können wir uns als Vorbild nehmen im Gegensatz zum Limburger Bischof, der mit seiner Prunksucht einen großen Flurschaden in der Kirche verursacht hat, führte Pfarrer Sylvester aus! Von Heiligen, wie Hubertus, können wir uns etwas abschauen. Wir lernen, Gottes Schöpfung zu achten und in Ehrfurcht vor ihr Hege und Pflege auszuüben. Fangen wir konkret bei uns an, in unserer direkten Nachbarschaft, indem wir uns um andere kümmern und für sie beten, schloß Pfarrer Sylvester seine Ausführungen. Dank gebührt allen fleißigen Helfern, insbesondere Herrn Langlotz! Mit Kaffee und Kuchen klang dieser Tag im Gemeinschaftshaus fröhlich aus.
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