Wanderung im Kleinen Fallstein bei Osterwieck

Osterwieck: Fallstein |

Vom Parkplatz, kurz vor dem Hotel Waldhaus, begann die Wanderung des Harzklubs Quedlinburg durch den Kleinen Fallstein. Der Fallstein ist ein zum größten Teil bewaldeter Höhenzug nördlich bis nordwestlich von Osterwieck gelegen. In länderübergreifender Zusammenarbeit von LEADER (Sachsen- Anhalt) und ILE (Niedersachsen) wurde unter dem Motto "Wandern verbindet" ein wunderbares Projekt geschaffen. Mehrere neu entstandene Rundwege sind miteinander verknüpft. So kann man von Osterwieck in Sachsen - Anhalt nach Hornburg in Niedersachsen und umgekehrt wandern. Dank der guten Beschilderung und den vielen Informationstafeln, die an markanten Stellen aufgestellt sind und immer den Standort anzeigen, lässt es sich wunderbar im Kleinen Fallstein wandern. Kurz hinter dem Hotel - u. Restaurant "Waldhaus" begaben wir uns auf die Osterwiecker - Runde, die uns zu den, auf einer Anhöhe befindlichen Bismarckturm, führte. Nach einer kurzen Verschnaufpause wanderten wir auf der Fallsteinklause - Runde. Die Via Romea - Runde war danach an der Reihe. Durch die Grenznähe war der Kleine Fallstein jahrzehntelang für die Allgemeinheit nicht erreichbar. Bedingt durch diese Abgeschiedenheit konnte sich die Natur voll entwickeln. Unzählige Frühlingsblüher konnten wir in dem Waldgebiet bewundern. Besonders die weiß blühenden Waldanemonen haben sich hier flächendeckend ausgebreitet. Aber auch die gelb blühenden Waldanemonen, das gelb blühende Scharbockskraut, das blau bis violett blühende Immergrün, Veilchen und das zweifarbige Lungenkraut sind dort vielfach anzutreffen. Für die Naturfreunde unter uns war die Wanderung ein tolles Erlebnis.

Adonisröschen - Runde

Den Höhepunkt der Wanderung stellte jedoch die Adonisröschen - Runde dar. Auf einem kalkhaltigen Südhang, in der Nähe von Hoppenstedt, waren viele der gelb blühenden Adonisröschen zu finden. Über die Naturerlebnisrunde am Grünen Band ging es zurück zum Parkplatz. Leider war die Sicht von den vorhandenen Aussichtspunkten, bedingt durch das Abbrennen von Gartenabfällen, stark eingeschränkt. So waren die Stadt Osterwieck und der nahe Brockengipfel, bedingt durch die Rauchschwaden, kaum erkennbar. Mein Dank geht an den Wanderführer Manfred Böhm, der uns dieses Naturerlebnis ermöglichte.
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