Gartenträumepark Ostrau

über die Brücke kommt man leider nicht in den Schlosspark
Ostrau: Schloss und Park Ostrau |

Auch Ostrau beim Petersberg hat einen Park zum Träumen

Am 26. März kehrte ich wegen der gesperrten Brücke in den Park mit meiner Frau um.
http://www.mz-buergerreporter.de/ostrau/lokales/ko...

Aber trotz der Gewissheit, keine blühenden Winterlinge mehr zu sehen – stattdessen aber viele Baumpollen mich ärgern - wollte ich ihn auch endlich richtig kennenlernen und nahm am 13 April einen neuen Anlauf.
Den hübschen Trauerschwan bekam ich dieses Mal leider nicht wieder zu Gesicht – aber ersatzweise viele Wildentenpaare.

Schade, dass vom ehemaligen Wasserschloss und vom Lustgarten, westlich vom Schloss, nichts mehr erhalten ist.
Nur gut, dass ich mir den Parkplan zuvor aus dem Internet runtergeladen hatte, denn ich konnte nirgends einen erspähen.
Obwohl der Park relativ klein ist, kann bei den zahlreichen verschachtelten Wegen so eine kleine Orientierungshilfe für Ortsunkundige nicht schaden.
http://gartentraeume-sachsen-anhalt.info/gartentra...

Ich betrat den Park vom südöstlichen Eingang aus. Nach einem kurzen Stück am Schlossgraben, mit Blick auf den Sonnenpavillon bis zur gesperrten Brücke, wendete ich mich nach rechts - wieder entgegen dem Uhrzeigersinn. Obwohl ich bei strahlendem Sonnenschein zur besten Tageszeit um 11 Uhr unterwegs war, gehörte mir der Park fast allein.
Vorab der Hinweis: Alle Wege sind eben und auch gut mit Rollstuhl oder für Gehbehinderte zugängig. Für meine Begriffe hätten aber, um sich zum Träumen öfter mal hinsetzen zu können, ein paar mehr Bänke im Park stehen müssen.

In diesem Hauptteil des Parks entdeckt man auch viele bemerkenswerte Baumriesen wie Ginkgo, Tulpenbaum, Urweltmammutbaum, Sumpfzypresse, ...um nur einige zu nennen. Aber auch hier vermisste ich für botanisch Unkundige eine kleine hilfreiche Hinweistafel.

Mich begeisterten wieder mehrere verknorpelte Baumriesen und ohne Blätter noch gut erkennbare stark verzweigte Bäume am Rande einer großen Wiese.
Nach dem Parkfriedhof der Familie Veltheim tauchte man in einen dichten Wald mit kleinen Seen und vielen Bächlein ein. Am Boden findet wohl ein ständiger Kampf zwischen Efeu und Winterlingen statt, wer ist wohl letzendlich stärker? Auch die Bäume haben hier schwer unter der Last der dichten Efeuranken zu kämpfen. Teils waren wohl welche von Menschenhand gekappt worden, um den Bäumen ein Überleben zu sichern?
Hier fiel die Entscheidung schwer, sich zwischen dem stark verzweigten Wegenetz zu entscheiden – überall mit netten Sichtachsen über kleine Seen und Bäche.

Mein Fazit – auch ohne Winterlinge ist der Park besuchenswert – für Auswärtige vielleicht in Kombination mit dem Museum und/oder Tiergehege Petersberg.
1
1
1
1
1
2
1
2
1
3 1
2 1
1
9
Diesen Mitgliedern gefällt das:

Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Zeitung | Erschienen am 26.05.2016
 auf anderen WebseitenSendenMelden
Lesen Sie auch die Bildkommentare zum Beitrag
2 Kommentare
11.436
Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 20.04.2016 | 06:39   Melden
14.685
Lothar Wobst aus Bitterfeld-Wolfen | 20.04.2016 | 10:34   Melden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.