Pansfelder Traditionswanderung 2016

Luftimalerei in Pansfelde
Falkenstein/Harz: Pansfelde | Der Anfang dieser Wanderung war für manchen "neuen" Wanderfreund schon ungewöhnlich. Statt sich auf einem Parkplatz zu treffen, begann die Wanderung in der Gaststube des Gasthofes "zum goldenen Stern" in Pansfelde. Das Ausfüllen eines Quizbogens mit naturkundlichen Fragen war die erste Aufgabe, die uns erwartete. Um die 10 Fragen leichter beantworten zu können, unterstützte uns die Wirtin des Gasthofes mit einem Gläschen Likör. Nach dem Absolvieren des Quiz wanderten wir, nachdem noch ein Gruppenfoto durch die Wirtin gemacht wurde, los. Durch die Friedens- und Waldstraße gelangten wir auf dem Wanderweg Burg Anhalt - Konradsburg, den wir bereits auf Höhe des Pansfelder Badeteiches verließen. Bis zum Badeteich war es nicht mehr weit. Die Schwennecke - ein kleiner Harzbach - entspringt, man spricht von 7 Quellen, im Großem Steinberg bei Pansfelde. Sie durchfließt den Badeteich, Pansfelde und bevor sie in das Harzflüsschen Eine bei Alterode mündet noch die Krim. Vom Badeteich, der auch als Angelteich genutzt wird, wanderten wir, parallel zur Schwennecke, auf einem Feldweg weiter. Viele blaue Kornblumen konnten wir am Waldrand bewundern.

Burg Rode - Burg Burghausen

Bevor wir durch ein Waldstück zu einer größeren Waldwiese gelangten, zeigte uns unser Wanderführer und Vorsitzender des Harzklubs Falkenstein, Herr Udo Münnich, den vermutlichen Standort der verschwundenen Burg Rode. In unmittelbarer Nähe zu dieser einstigen Burg, auf der Waldwiese, war früher schon die nächste Burg anzutreffen. Auch diese Burg, die Burg Burghusen, ist nicht mehr vorhanden. Aufgrund des unterschiedlichen Grasbewuchses ist hier im Gegensatz zur Burg Rode, der Standort dieser Burg deutlich erkennbar. Auf dieser Wiese befindet sich neben einer Quelle der Schwennecke auch ein größeres Vorkommen von dem Gefleckten Knabenkraut(Orchidee). In einem Tümpel am Wegesrand konnten wir gleich mehere Bergmolche bestaunen. Über versteckte Waldwege gelangten wir zu einer einsamen Waldhütte.

Mittagspause - Heimweg

Hier wurden wir schon vom Wirt des Goldenen Sterns erwartet. Er versorgte uns mit Getränken und einer sehr schmackhaften Gulaschsuppe. Nach der Mittagspause wanderten wir auf der Friederikenstraße, die ein Teil des Wanderweges Burg Anhalt - Konradsburg ist, weiter, um zu der Schutzhütte zu gelangen. Herr Münnich erklärte uns an dieser Stelle, wie schwierig es für den Harzklub ist, diese Schutzhütte zu erhalten. Bald darauf verließen wir wieder die Friederikenstraße um auf den erwähnten Wanderweg wieder zurück nach Pansfelde zu gelangen. Im Goldenen Stern hatte die Wirtin inzwischen eine Festtafel errichtet. Bei Kaffee und Kuchen klang dieser wunderschöne Tag aus. Mein Dank gilt unseren Wanderführer für die Organisation und die Durchführung dieser Traditionswanderung. An den Wirtsleuten des Goldenen Sterns in Pansfelde geht ein besonderes Dankeschön.
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