(A) Kloster Petersberg - aus der Not eine Tugend machen

  Petersberg: Kloster Petersberg | Weil mein Outlook, und damit die Erinnerungen über den Terminkalender versagten, war ich unbeabsichtigt schon einen Tag vor der Einladung im MZ Medienhaus Halle…!
Schöne Bescherung! Doch statt auf dem schnellsten Weg wieder nach Sandersdorf zu fahren, machte ich bei schönstem Herbstwetter einen kleinen Umweg über Petersberg, Ostrau und Cösitz.
Aus welchen Richtungen man sich dem Petersberg auch nähert, es sind einfach nicht zu übersehen:

Fernmeldeturm und Kloster Petersberg.

Dutzende Male bin ich in den letzten 40 Jahren daran vorbei gefahren. Aber erst die beiden Artikel von Yvonne Rollert und Lothar Wobst gaben den Anstoß, das Kloster einmal persönlich zu inspizieren.
Weil mich seit acht Tagen mich ein furchtbarer Gichtanfall plagt,  fuhr ich mit dem Auto bis zu dem Kloster hoch und habe es nicht bereut. Auch das wird ein Objekt in meiner näheren Umgebung, was ich künftig unter Beobachtung behalten werde.

Die Stiftskirche St. Peter und das Kloster Petersberg bei Halle/Saale

erhebt sich auf einer das umgebende Flachland weit überragenden Porphyrkuppe, ursprünglich Lauterberg, seit dem 14. Jahrhundert nach dem Stiftspatron Petersberg genannt. Mit seiner Höhe von 250 m ü. N.N. ist der weithin sichtbare Petersberg die vierthöchste Erhebung zwischen Harz und Ural.

Das auf dem Berggipfel gelegene ehemalige Augustiner-Chorherrenstift wurde 1124 durch Graf Dedo IV. von Wettin und Markgraf Konrad von Meißen gegründet, nach der Säkularisierung 1538/40 sächsisches Amt, seit 1698 in brandenburgischem Besitz. Zur Gründungszeit war bereits ein Sakralbau auf dem Berge vorhanden, die sogenannte Alte Kapelle, eine Rotunde mit halbkreisförmiger Apsis.

Die Stiftskirche St. Petrus, eine dreischiffige kreuzförmige Basilika mit großem mehr-teiligem Sanktuarium und mächtigem West-Querturm, wurde zwischen 1142 und 1151 geweiht. Durch Brand 1565 weitgehend zerstört stand die Kirche über Jahrhunderte als Ruine. 1853-57 erfolgte ein weitgehend originalgetreuer Wiederaufbau.
Die Stiftskirche auf dem Petersberg gehört heute zur Landeskirche der EKM (Evangelische Kirche in Mitteldeutschland).

Seit 1999 besteht eine evangelische Klosterkommunität der Christusbruderschaft Selbitz. Das ehemalige Pfarrhaus wurde mit erheblichem Aufwand und tatkräftiger Mithilfe der Christus-Brüder renoviert und zum KLOSTER PETERSBERG umfunktioniert.
Kirche und Kloster werden jetzt von der Kirchlichen Stiftung Petersberg getragen.
Quelle: Der Petersberg bei Halle/Saale und die Stiftskirche St. Peter
Die Stiftskirche ist täglich für jedermann geöffnet und die Teilnahme an den Gebetszeiten der Communität möglich.
Diese Termine erwarten Sie demnächst auf dem Petersberg:

  • Termin: 28.10.2017 Einkehrtag
Biblische Besinnung, Stille, Betrachtendes Gebet, Einzelgespräche.
Leitung: Br. Markus Wächter, Sr. Constanze Günther
  • Termin: 23.11.2017 - 26.11.2017 Einkehrwochenende
Das Gebet, das die Welt umspannt
Biblische Impulse, Stille, Einzelgespräche, persönliche Segnung.
Leitung: Br. Markus Wächter
Quelle: aktuelle Termine:

Diese ganzen Fakten waren mir bislang unbekannt. Daran könnte es wohl auch liegen, dass ich noch nie auf dem Petersberg war.
Ich fand die ganze Ostseite der Stiftskirche eingerüstet vor und konnte auf einem großen Plakat lesen, dass
bei der Sanierung des Klosters gegenwärtig der 5. Bauabschnitt läuft:
„Dachkonstruktion von Chor/Empore Süd, Portaltüren Nord/Süd und Wände/Holzdecke des Querhauses“
Nun werde ich garantiert den weiteren Verlauf der Sanierungsarbeiten regelmäßig verfolgen.
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Manfred Wittenberg aus Nebra (Unstrut) | 22.10.2017 | 18:54   Melden
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Manfred Wittenberg aus Nebra (Unstrut) | 22.10.2017 | 18:54   Melden
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Gisela Ewe aus Aschersleben | 22.10.2017 | 21:59   Melden
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Wolfgang Erler aus Sandersdorf-Brehna | 22.10.2017 | 22:36   Melden
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Christine Schwarzer aus Dessau-Roßlau | 23.10.2017 | 08:43   Melden
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Christa Mecke aus Thale | 23.10.2017 | 08:57   Melden
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marlit rendelmann aus Halle (Saale) | 23.10.2017 | 21:56   Melden
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Jens Lammel aus Löbejün | 25.10.2017 | 10:54   Melden
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