Erinnerung an Carl Adolf Senff, dem Blumenraffael

Grabstätte des Ehepaares Senff, unter der Proffesorenlinde
Petersberg: Kirchhof | Zum 155. Todestag des Blumenraffaels Carl Adolf Senff
17. März 1785 - 21. März 1863



Am 21. März 1863 verstarb Carl Adolf Senff nach einem bemerkenswerten Leben in Ostrau. Nach einem Theologiestudium ging er 1809 als Hauslehrer und Erzieher der Kinder der Familie Küngelgen nach Dresden. Der Maler unterstützte Senff bei einer Ausbildung als Maler und so begann Senff sein künstlerische Ausbildung an der Dresdner Akademie.
1812-1815 verbrachte er in Leipzig, seine Gemälde waren sehr populär bei der Leipziger Gesellschaft.1815 trat er in das Markaner Freikorps ein, (Napoleon floh von Elba).
1816/1817 begann seine "Wanderschaft", die ihn nach Wien, Prag, Florenz, Perugia und natürlich auch in die Stadt von Romolus und Remus, Rom, führte.
Dort lebte und wirkte er über dreißig Jahre. Im Künstlerhaus "Casa Buti", der IT- Treff dieser Zeit, fand er Kost und Logie. Hier nahmen u.a. das Ehepaar Humbolt, Christian Daniel Rauch und viele Künstler Quartier. Zu Beginn seiner Malerkarriere kopierte er Bilder von Raffael und der "Alten Meister". Das Bildniss er einer Madonna brachte Anerkennung und größere Bekanntheit in seiner Heimat. Der Ammendorfer Franz Adolf Rudolphi schenkte dieses Gemälde Reinhold Schmidt, dem Chronisten aus Zörbig.
In Rom erreichte er seine größte Meisterschaft mit floralen Stillleben. Durch die natur-getreuen detaillerten Darstellungen von Früchten und Blumen erhielt er den Namen Blumenraffael. 1848 kehrte er in seine Heimat (in Halle geboren) zurück. In Ostrau wirkte einer seiner Brüder, Carl Wilhelm, als Pfarrer. Dort lies er sich nach einem langen künstlerischen Leben in südlichen Gefilden nieder. 1852 ehelichte er Auguste Held.
Am 21. März 1863 verstarb er.

* Mitglied der Akademie der Künste zu Perugia
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