Bürgerarbeiter in Gemeinde Petersberg OT Morl auf dem Abstellgleis

In der Ortschaft Morl wirkten seit 2,5Jahren zwei Bürgerarbeiter
friedlich und sinnvoll an ihrem Projekt.
Dies beinhaltete, den alten Friedhof und den neuen Friedhof
von Wildwuchs und Unrat zu befreien und einen kleinen
Park mit Bänken zu gestalten.
Fördermittel flossen vom Europäischen Sozialfond und die
Projekte wurden vom Bundesverwaltungsamt in Köln abgesegnet.
Diese Projekte werden von der ASG-Mücheln kontrolliert, da
die Bürgerarbeiter keine anderen Arbeiten (wie Gras mähen oder
Schnee räumen) machen dürfen.
Durch Absprache unseres Gemeindebürgermeister, Herrn Uli Leipnitz,
mit der ASG-Mücheln, werden die Bürgerarbeiter nun aber in der Ortschaft
zum Grasmähen eingesetzt und damit Fördermittel zweckentfremdet.
Ein Hinweis meinerseits das dann eine Rückzahlung drohe, wurde
mit den Worten vom Tisch gefegt, man wisse schon was man den
Kontrolleuren zu sagen habe, in den anderen Ortschaften wird das auch so gemacht.
Nun sieht der Friedhof aus wie nach einem Bombenangriff und ist
eine Unfallquelle.
Plötzlich fiel dem Herrn Bürgermeister ein, das der Friedhof ja kirchlich sei.
In den Förderrichtlinien steht aber nicht das es ein kommunaler sein muss,
sondern nur das "die Arbeiten zusätzlich, gemeinnützig und im öffentlichen
Interesse sein müssen".
Ich frage nun: was ist mehr von öffentlichen Interesse als ein Friedhof, noch dazu
wenn die Kommune keinen eigenen vorhält.
Es ist schon ein sehr eigenartiges Spiel was hier läuft, noch dazu wo die Hälfte
der langjährigen Ortschaftsrat Mitglieder aus persönlichen Gründen nicht wieder
kandidieren. Will man den neuen Ortschaftsrat vor vollendete Tatsachen stellen,
wird schon keiner bemerken ? Ich frage nun, warum gerade jetzt und nicht vor
zwei Monaten ? Weil der alte Ortschaftsrat das nicht zugelassen hätte.
Ein Schelm der Böses dabei denkt.
Beate Spott
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