Stiftskirche St. Petrus, Petersberg

Bruder Markus Wächter
Petersberg: Stiftskirche Petersberg |

Bruder Markus

trat 1955 in den

Orden der Communität Christusbruderschaft

Selbig, Oberfranken, ein und ist seit 1999 auf dem Petersberg* tätig. Ora et labora - bete und arbeite, so lautet es schon seit über einem Jahrtausend. Die rührige

evangelisch-lutherische Communität

bietet der Gemeinde und den vielen Besuchern täglich: Morgen-,Mittags- und Abendgebet, diensstags und donnerstag mit Abendmahl. Ein Gästehaus kam dazu, um die Teilnehmer auf dem Klostergelände zu beherbergen, unter anderem bietet die Christusbruderschaft

Einkehrtage

für den 15. Juli und am 21. Oktober 2017, (8 - 18:30 Uhr) die sind sehr populär. Ein Besucher meinte: "Weihnachten ist es besonders schön". Auf dem Petersberg lebt eine Gemeinschaft von sechs Mitgliedern. Mich würde es interessieren, ob es einen Klostergarten gibt.

Einer der adligen Augustiner-Chorherren hinterließ eine Chronik. Er schrieb Ereignisse in der Zeit von 1124 bis 1225 nieder. Interessanter Weise sind auch Informationen vom Kloster Neuwerk dabei. Wolfgang Kirsch übersetzte diese "Chronik vom Petersberg", es erschien 1996 im fliegenkopf verlag, Halle. Weitere Information enthalten die beiden Hefte "Die Stiftskirche Petersberg bei Halle" und "Konrad I", in der Stiftskirche erhältlich.

*Aus geopolitischen Gründen zogen sich die Wettiner um 1070 über die Saale, Richtung Osten, zurück und konnten, das Bennediktinnenkloster in Gerbstedt, nicht länger als Hauskloster nutzen. Nördlich von Halle (Saale) erhebt sich der Petersberg und dort begann 1124 der Bau eines kleinen romanischen Klosters, St. Petrus. Graf Dedo IV von Wettin hatte die Idee an dieser Stelle eine Kapell för die Grablege zu bauen. Er verstarb kurz darauf und so trieb sein Bruder Konrad I., Markgraf von Meißen, die Fertigstellung voran. Der Bau der Stiftskirche und weitere Gebäude folgten. Nach einen schweren Brand im Jahr 1565, notdürftig repariert und mit einem Zenotaph versehen und Mitte des 19. Jhd. restauriert.

Die Kopien der Urkunden und der Grundriss sind aus dem interessanten kleinen Museum Peterberg, einige Minuten von der Stiftskirche entfernt, entlang der Alten Hallischen Straße.

Bus 300 von Busbahnhof Halle (Saale) zur Stiftskirche dauertt etwa 30 min.
mit Monatskarte 1,90 Euro und ohne 3.20 Euro. Der Pfad zur Stiftskirche der Wettiner schlängelt sich über einen Parkplatz durch das lichte Grün oder entlang einer asphaltierten Straße.

Quelle: https://christusbruderschaft.de
2
2
2
2
1
1
2
1
1
7
Diesen Mitgliedern gefällt das:
 auf anderen WebseitenSendenMelden
3 Kommentare
9.005
Siegfried Behrens aus Halberstadt | 28.05.2017 | 11:28   Melden
7.950
Willgard Krause aus Wittenberg | 30.05.2017 | 20:30   Melden
634
Béatrice Haas aus Dessau-Roßlau | 31.05.2017 | 10:10   Melden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.