Sumpfzypressen-Hain im LSG Schlossfuhne...mit Rätselfoto...

Sumpfzypressen im LSG Schlossfuhne (rechts die Fuhne)
Petersberg: Sumpfzypressen-Hain im LSG Schlossfuhne | ...am westlichen Ortsrand der Gemeinde Mösthinsdorf.
Wie angedeutet will ich nach Cösitz die Erkundung des Fuhnegebietes westlich von Radegast fortsetzen.
Gestern nun, hatte ich mir zwischen den Renovierungsarbeiten im Haus eine Verschnaufpause bei Mösthinsdorf gegönnt.
Als Fan monumentaler Bäume haben mir schon die Sumpfzypressen (Taxodium distichum) im Schlosspark Ostrau imponiert (eine hat dort einen Stammumfang von zirka 5,5 Metern).
Diesmal nun zog es mich zu Europas zweitgrößtem Bestand an echten Sumpfzypressen.
Da dieses Gebiet der Fuhneaue sehr nass ist (man sieht es an den unzähligen Wassergräben), packte ich vorsichtshalber die Gummistiefel ein. Ein netter Herr, der mir noch ein paar hilfreiche Weghinweise gab, bekräftigte abschließend als letzten Satz noch:

„Gummistiefel nicht vergessen!!!“

Für diese erste Erkundung begnügte ich mich für schmale Pfade zwischen dem Hain und Wassergräben und der Fuhne, einem teils recht sumpfigem Gebiet mit Wiesen, Pappeln und Kopfweiden.
Die Sumpfzypressen kamen mir für ihre über 100 Jahre nicht unbedingt monumental vor. Etliche sind schon abgebrochen und die Stämme liegen im Wasser, ein herrlicher Anblick. Doch den Versuch, durch das dichte Schilfgras näher an so einen bizarren Stamm heranzukommen gab ich bald auf. Auch entdeckte ich vorerst noch nicht den nachfolgend beschriebenen Baumriesen:
https://www.monumentaltrees.com/de/deu/sachsenanha...
Trotzdem war es sehr kurzweilig.
Ich glaube viele Fotos lassen der Phantasie wieder freien Lauf.

Ein Rätselfoto habe ich wieder dabei (Bild 19).

Warum sind an einer Ecke des Hains in über zwei Meter Höhe die Bäume mit einer Folie umwickelt. Wegen der vielen Fraßspuren der Biber ist es nicht (an einem Baum hatten sie die dicke Borke rundherum abgenagt). Der nette Herr, der mir nach meiner Tour gleich Empfehlungen für die nächste gab, konnte mich aufklären.
Allein wegen dem Flächenschutznaturdenkmal Wildtulpenwiese will ich schließlich in etwa einer Woche noch mal her. Gestern konnte ich nur sehr vereinzelt erste Tulpenknospen erspähen.
Auf der Heimfahrt stoppte ich nochmals kurz in Cösitz, besuchte die Kirche mit seinen zehn wertvollen denkmalgeschützten Grabplatten und drehte eine kurze Runde auf dem Burgwall. Hier hat der Frühling mit einigen Frühblühern auch Einzug gehalten.
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Christine Schwarzer aus Dessau-Roßlau | 31.03.2017 | 10:31   Melden
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