das "Blaue" Kirchenschiff in der Welterbestadt Quedlinburg

Nikolaikirche mit Hohem Chor, Altar, Kanzel und Kirchenschiff mit blauem Sicherungsnetz
Quedlinburg: Marktplatz | Anlässlich des Tag des offenen Denkmals versuchte ich aus dem umfangreichem Angebot von ca. 60 offenen Denkmälern in Quedlinburg einige Denkmäler aufzusuchen.Nach dem Besuch des Carl Ritter Bildungshauses ging ich zur

Nikolaikirche

. Hier löste sich 2013 ein Stein aus einem Gewölberippen des gotischem Kirchenschiffes. Da die anderen Gewölberippen ebenfalls Mängel aufwiesen, musste das ganze Kirchenschiff mit Netzen gesichert werden. Die blauen Sicherungsnetze bringen eine besondere Stimmung in diese Kirche. Aufgrund der hohen Reparaturkosten von 1,5 Millionen Euro wird uns der jetzige Zustand noch länger erhalten bleiben. Das Geburtshaus vom Turnpädagogen

Johann Christoph Friedrich GutsMuths

in der Pölle 39 zeigt in einer kleinen Ausstellung Interessantes aus seinem Leben. Interessant ist auch das Bürgerhaus in der Hölle 10. Eine

Hausorgel

beherrscht hier einen ganzen Raum. Im Hof dieses Hauses lud eine mit Wein bewachsende Remise, bei Hausmusik, zum Verweilen ein. Im Rathaus war ein reges Kommen und Gehen angesagt. Zuletzt besuchte ich noch die

St. Aegidii Kirche

. Von den wuchtigen Rundbögen war ich stark beeindruckt. Um einen Ausblick vom Kirchenturm zu haben, mussten 3 steile Holzstiegen erklommen werden. Dafür gab es einen schönen Ausblick über die Dächer Quedlinburgs. Da die Sonne direkt über den Schlossberg stand, war es etwas schwierig Bilder in diese Richtung zu machen. Durch die Vielzahl der offenen Denkmäler ist es leider unmöglich, sie alle zu besichtigen, geschweige an den vielen angebotenen Führungen teilzunehmen.
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