Anhaltiner Forstgeschichte im Wandel der Zeit

Greifvögel
In der restaurierten oberen Etage des Nordflügels im Ballenstedter Schloss wurde unlängst eine Dauerausstellung zum anhaltischen Harzwald eröffnet.
Der Wald mit seinem wichtigen und vor allem nachwachsenden Rohstoff Holz ist eine wichtige Lebensader für eine funktionierende Wirtschaft. Das wir Menschen dabei oft sehr unfair mit dem Wald umgehen, ist leider eine bleibende und bedrohliche Tatsache. Deshalb wird dem Natur- und Landschaftsschutz die ihm zustehende Bedeutung eingeräumt.
Die Ausstellung informiert über die Geschichte des Forst- und Jagdwesens in unserer Region. Der Besucher erhält Einblicke in die Jagdgewohnheiten feudaler Jagdliebhaber der vergangenen Jahrhunderte, speziell wird die teuflische Parforce Jagd thematisiert, bei der das Wild auf bestialische Art zu Tode gehetzt wurde.
Hochinteressant sind auch die in Vitrinen ausgestellten präparierten heimischen Wildarten, die in beeindruckender Qualität ausgeführt worden.
Natürlich werden auch die Verdienste der Wald- und Wildbewirtschaftung der einheimischen Forstbetriebe gewürdigt, die in vier  Jahrzehnten der DDR-Zeit den Wald sachkundig und sorgsam bewirtschafteten.
Beeindruckt wird der Besucher sicher auch durch das Outfit des restaurierten Nordflügels. Einen besonderen Vergleich haben die Besucher, die diesen Schlossteil noch als Internatsbereich der dort ansässigen Forstfachschule kannten.
Einmalig ist auch der Ausblick auf die zu Füßen des Schlosses liegende Stadt Ballenstedt. Bleibt noch zu erwähnen, dass die Ausstellung Dienstag bis Sonntag jeweils von 10 – 16 Uhr geöffnet ist, und Erwachsene 3 € und Kinder 1€ Eintritt bezahlen müssen.
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Christa Mecke aus Thale | 29.07.2017 | 17:47   Melden
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