Westerhausen - Wege Deutscher Kaiser u. Könige - Quedlinburg

Königsstein bei Westerhausen
Quedlinburg: Bornholzweg |



Der Harzklub Quedlinburg hatte zusammen mit der Stadtinformation zu einer "Offenen Wanderung für Jedermann" eingeladen. Die Leitung dieser Wanderung übernahm wieder der Vorsitzende des Harzklubs Quedlinburg Olaf Eiding. Mit dem Bus fuhren wir vom Busbahnhof Quedlinburg nach Westerhausen. Hier begann die eigentliche Wanderung. Olaf Eiding versuchte, uns gedanklich in die Zeit des Mittelalters, einzustimmen. Damals waren um das Gebiet des heutigen Westerhausen zwei Seen vorhanden. Nur ein schmaler Landstreifen zwischen beiden Seen ermöglichte  eine  Verbindung von Quedlinburg über Westerhusen( Westerhausen) nach Blankenburg. Von dort aus bestand schon damals ein Verbindungsweg durch den Harz bis nach Nordhausen. Zum Schutz dieses Durchganges entstand eine Wasserburg, von der heute nichts mehr erkennbar ist. Im Umfeld der Wasserburg wurde, nach einer teilweisen Trockenlegung der Seen, die Dorfstelle Westerhausen angesiedelt. Im Mittelalter hatten die Könige bzw. Kaiser keinen festen Regierungssitz.                            

Wege  deutscher Kaiser und Könige des Mittelalters im Harz

   Man benutzte die jetzigen Wanderwege, "Wege deutscher Kaiser und Könige des Mittelalter im Harz", um von einer Pfalz zu einer anderen Pfalz zu gelangen. Die Dauer des Aufenthaltes der Könige und Kaiser mit ihrer Gefolgschaft, auf der jeweiligen Pfalz, betrug nur wenige Wochen. Im ganzem  Land waren viele Pfalzen vorhanden. Im Harz einschließlich des Kyffhäusergebirges sind etwa 550 km Wegstrecke mit dem Kronen - Symbol gekennzeichnet. Olaf Eiding erinnerte uns daran, dass  schon Königin Mathilde im 10. Jahrhundert auf diesen Wegen von Quedlinburg nach Nordhausen gelangt war. Sie hatte dort, wie bereits in Quedlinburg, ein Damenstift gegründet. Bei besten Wanderwetter kamen wir von der Planstraße in Westerhausen, vorbei an den Feuchtgebieten des Zapfenbaches, zur Gartenstraße und zugleich auf dem Weg deutscher Kaiser und Könige im Mittelalter. Am Rande des Kuckucksberges, vorbei an Gartenanlagen, ging es auf der Gartenstraße zum Langenberg. Dieser Berg ist ein bewaldeter Höhenzug, der parallel zur Westerhäuser Chaussee und der Bornholzsiedlung bzw. den Bornholzweg verläuft. Auf diesem Höhenzug, der nur etwas über 100 m breit ist, befinden sich neben dem "Kleinem Kamel" noch weitere Felsformationen. Über die Bornholzsiedlung, den Bornholzweg und die Langenbergstraße gelangten wir, unterhalb des Münzenberges, wieder zurück nach Quedlinburg. Für die lehrreiche und zugleich interessante Wanderung möchte ich bei dem Wanderleiter Olaf Eiding bedanken.
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