Eine Botschaft an die Kinder und Jugendlichen des Jahres 2067

Aufforderung an die Jugend des Jahres 2017
Am 7. November 2017 um 14 Uhr wurde am Denkmal für die Märzgefallenen in Jeßnitz (Anhalt) eine Botschaft von Jugendlichen aus dem Jahre 1977 an die Jugend des Jahres 2017 entnommen. Zu diesem Ereignis hatte der Heimatverein Jeßnitz (Anhalt) Schüler und interessierte Bürger eingeladen. Fast 80 Gäste hatten sich eingefunden.
Nachdem der Bürgermeister von Raguhn-Jeßnitz, Herr Marbach, die Veranstaltung eröffnet hat, erzählte der Ortsbürgermeister von Jeßnitz, Herr Ernst, den Anwesenden etwas über die Geschichte des Denkmals und den Anlass für das Hinterlassen der Botschaft im Jahre 1977. Zwei Schüler entnahmen dann eine Metalldose, die vor den Augen des Publikums geöffnet werden sollte. Dies erwies sich als schwieriges Unterfangen. Selbst mit einem Trennschleifer war der Dose nicht beizukommen. So wendeten wir uns vorerst den Schülern der Hermann Conradi Grundschule und der Sekundarschule Raguhn zu, die unserem Aufruf gefolgt waren und eine neue Botschaft verfasst hatten, die in 50 Jahren geöffnet werden soll. Aus jeder Schule wurde ein Beispiel verlesen. Zusätzlich zu den Schülertexten befinden sich Flyer des Heimatvereins, ein aktuelles Amtsblatt, ein Jeßnitzer Taler und das Begleitbuch zur 750 Jahrfeier der Stadt Jeßnitz in der neuen Metalldose, die von zwei Schülern vor dem Denkmal versenkt wurde. Und dann kam es doch noch zum Höhepunkt, der Öffnung des alten Metallbehältnisses. Wir konnten feststellen, dass der Inhalt noch gut lesbar war. Ein Beispiel wurde verlesen und die Neugier auf die anderen Texte, die von den Schülern mehrerer Schulen des damaligen Kreises Bitterfeld verfasst wurden, geweckt. Metalldose und Texte wurden am Ende der Veranstaltung dem Direktor des Kreismuseums, Bitterfeld, Herrn Holz, übergeben. Dort werden die Papiere gesichert und dem Heimatverein Kopien zur Verfügung gestellt. Da sich auf den Blättern auch Namen und sogar Adressen der damaligen Schüler befinden, wird es uns vielleicht gelingen Kontakt zu ihnen aufzunehmen.
An dieser Stelle ein Dankeschön an Frau Tkalec und Frau Volkmar von der Hermann Conradi Grundschule, Frau Fromme und Frau Kaplan von der Sekundarschule Raguhn sowie an den Steinmetzbetrieb Scholz aus Jeßnitz für ihre Unterstützung.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Mitteldeutsche Zeitung | Erschienen am 14.11.2017
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SUSANNE MEIER aus Raguhn-Jeßnitz | 09.11.2017 | 20:00   Melden
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