Restaurierte Skulptur an der Hermann Conradi Grundschule Jeßnitz übergeben

Programm der Schüler
Am 16.9.2015 herrschte große Aufregung unter den Schülern der Hermann Conradi Grundschule Jeßnitz. An diesem Tag hatte der Heimatverein Jeßnitz Anhalt e.V. zur Einweihung der restaurierten Skulptur an der Wand des Gebäudes eingeladen.

Kleines Programm und Dank

Mit einem kleinen Programm eröffneten die Schüler diese Veranstaltung für die Sponsoren und interessierten Bürger unserer Stadt. Sie bedankten sich beim Heimatverein, der Künstlerin und den Sponsoren mit Blumen und einer selbstgestalteten Urkunde. Es folgte ein Bericht unseres Ortsbürgermeisters Helmut Ernst über die Geschichte der Figur. Der Heimatverein stellte dann seine Arbeit die zur Restaurierung führte vor.

Arbeit des Heimatvereins Jeßnitz Anhalt

Seit 2011 wurden vor allem durch die Vereinsmitglieder Sigrid und Peter Schmidt Recherchen durchgeführt, die in der Kontaktaufnahme zur Dessauer Künstlerin Christine Rammelt-Hadelich mündeten. Die Jeßnitzer Baufirma Fuchs stellte ein Gerüst auf und Frau Rammelt-Hadelich begutachtete den Zustand der Plastik. Bevor sie mit ihrer Arbeit beginnen konnte, führte die Steinmetzfirma Scholz aus Jeßnitz umfangreiche Sicherungsarbeiten durch. Die Arbeit der Künstlerin warf eine Reihe von Problemen auf, da es dem Heimatverein trotz zahlreicher Aufrufe nicht gelungen war, ein Vorkriegsfoto der Skulptur „Lehrer mit Kindern“ zu bekommen.

Arbeit der Künstlerin aus Dessau

Im August 2015 war es dann endlich soweit, Frau Rammelt-Hadelich und ihr Mann fügten den Kopf des Mädchens und die Hand des Lehrers an. Frau Rammelt-Hadelich schrieb in einem Brief an den Heimatverein Jeßnitz Anhalt e.V.: „Die Aufgabe war sehr schwierig und ich hoffe, ich konnte sie gemäß der Vorstellungen des Heimatvereins lösen. Das Mädchen hat nun Zöpfe und blickt freundlich zu den Vorübergehenden hinunter, während sie liest oder singt. Der alten Hand des Lehrers, bzw. dem kleinen Rest der noch vorhanden war, entnahm ich, dass er wohl etwas in der Hand hielt, da schien mir ein eckiges Stück Kreide naheliegend.“

Nochmals Dank

Der Heimatverein Jeßnitz e.V. bedankt sich bei der Künstlerin Frau Christine Rammelt-Hadelich für die sehr gelungene Gestaltung ihrer Arbeit, bei der Baufirma Fuchs und Steinmetz Scholz Jeßnitz für ihre Bauleistungen, beim Feuerwehrverein Jeßnitz, beim Kanuclub Jeßnitz, beim Förderverein der Hermann Conradi Grundschule und bei EnviaM Köthen für die finanziellen Zuwendungen und bei den Lehrern und Schülern der Hermann Conradi Grundschule für die Umrahmung der Veranstaltung.
Mögen die Generationen von Jeßnitzer Schülern, die ihren Schulweg an der im Krieg stark beschädigten Plastik vorbei genommen haben, Freude an der wiederhergestellten Figur empfinden und möge der Anblick für jetzige und kommende Generationen zur Selbstverständlichkeit werden.
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