Schwalbenschutz ist Heimatschutz

Wie einfach es doch sein kann, mit einer Schale Erde, Lehm, Heu und Wasser die kleinen Sommerboten beim Nestbau zu unterstützen. Natürlich muss man Ihnen erstmal einen Platz bieten, ohne das man sich von nun einmal anfallenden "Dreck" gestört fühlen.

Es gibt genug Möglichkeiten sich zum Beispiel mit einem Brett unter dem Nistplatz vor Kot zuschützen. Leider werden es von Jahr zu Jahr weniger Schwalben, egal ob Rauch oder Mehlschwalbe, die an unserem Himmel ihre Flugkünste zeigen. Da es immer weniger offene Ställe und dank der Modernen Landwirtschaft noch dazu immer weniger Insekten gibt. Noch dazu fühlen sich immer mehr Menschen nur noch gestört von den Schwalben und zerstören Nester oder verhindern, dass die Tiere brüten können und dank moderner Hausfassaden halten auch keine Nester mehr an der Mauer. Selbst wenn sich ein passender Platz findet, wird Nistmaterial finden wird immer schwieriger, da es immer weniger regnet und viele Wege asphaltiert sind, wodurch Schlammpfützen fehlen.

Modernisierung, Klimawandel, die illegale Vogeljagt im Mittelmeerraum und die Intoleranz der Menschen haben dazu geführt, dass die Schwalben und auch Mauersegler und viele andere Vögel auf der roten Liste der bedrohten Tierarten stehen. Wenn es so weiter geht, werden wir das singen dieser wundervollen Vögel schon bald nicht mehr hören und der Himmel über uns bleibt leer.
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Ellen Röder aus Alsleben (Saale) | 20.08.2017 | 13:16   Melden
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