Die etwas andere „Art“

Die Magic City in Dresden hat gerade ihre Pforten geschlossen. „Is’n das?“, wird sich mancher fragen. Vereinfacht könnte man es wie folgt beschreiben. Sie haben Tickets für eine Ballettaufführung in der Tasche und auf der Bühne wird Breakdance gezeigt. Es geht um lebendige Straßenkunst unserer Zeit im besten Sinne. Ich habe mich eingelassen und wurde für einen Nachmittag Gast einer wundervollen Welt – neu, experimentell, grenzenlos spannend und unkonventionell. An Wänden und in einzelnen Räumen gab es 3D-Illusionen mit verblüffender Wirkung, multimediale Installationen, Graffiti und Skulpturen. Sie waren gemalt, gesprüht, geritzt, geklebt und sogar gestrickt von 40 Künstlern aus aller Welt. Ein witziger Zeitvertreib zum Anfassen und Staunen, mal mit einem humorvollen Augenzwinkern, aber vieles auch mit ernster Message. Das war für Dresden eine Weltpremiere auf dem Areal „ZEITENSTRÖMUNG“ in der Königsbrücker Str. 96. Dieses Gebäudeensemble auf 60.000 m², dessen Gründung ins Jahr 1875 zurück reicht, bietet durch seine wechselvolle Historie selbst hinreichend Stoff für eigene spannende Geschichten.

Wer Street Art in ihrer ganzen Vielfalt erleben möchte, muss sich ab 13. April 2017 auf den Weg nach München machen oder ab 1. November nach Stockholm reisen.
1
Einem Mitglied gefällt das:
 auf anderen WebseitenSendenMelden
1 Kommentar
16.626
Peter Pannicke aus Wittenberg | 14.03.2017 | 19:52   Melden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.