Gegen den überzuckerten Wahnsinn – eigene Säfte in kurzer Zeit selbst hergestellt

Ein frischgepresster Orangensaft gehört zu unserer täglichen Ernährung dazu.

Bei uns in der Familie trinkt jeder gerne Saft. Ob nun ein Glas köstlicher Orangensaft zum Frühstück, Apfelsaft zum Mittagessen oder eine wohltuende Schorle gemixt mit Mineralwasser nach dem Sport. Säfte eignen sich nicht nur als genussvolles Getränk zu allen erdenklichen Mahlzeiten, sondern auch aktivierende Erfrischung. Leider musste ich in der Vergangenheit aber häufig feststellen, dass die Säfte aus dem Supermarkt eine Unmenge an Zucker enthalten. Meiner Familie und mir schmecken sie daher überhaupt nicht und wir setzen nun seit geraumer Zeit auf Eigenherstellung.


Wie wird Saft eigentlich hergestellt?


Im Hinblick auf die Industrie lässt sich ,,Saft‘‘ in verschiedene Kategorien unterscheiden. Auf die unterschiedlichsten Verfahrensweisen können Direktsaft, Fruchtsaft aus Konzentrat, Fruchtnektar und Fruchtsaftgetränke hergestellt werden. Hier unterschieden sich nicht nur die Produktion, sondern natürlich auch die Inhaltsstoffe und die Konzentration der eigentlichen Frucht. Früchte werden hierbei entweder mittels einer Mühle zur Maische verarbeitet, durch Zitruspressen ausgepresst oder bei einem klaren Saft auch mithilfe der Vorgänge ,,Zentrifugation‘‘ oder ,,Filtration‘‘ aufbereitet. Hinsichtlich der Eigenverarbeitung stehen einem ebenfalls mehrere Optionen mittels der richtigen Werkzeuge für die Saftherstellung zur Verfügung.

Richtige Werkzeuge für den eigenen, frischen Saft


Spezielle Mixer, Entsafter oder herkömmliche Haushaltsmixer können einen schnell und reibungslos zum gewünschten Ergebnis führen. Jedoch variieren diese natürlich in der Handhabung und im Preis.

Saftpresse – vitaminschonende Variante und garantiert vergleichsweise eine Menge Saft. Jedoch sind Entsafter im Vergleich mit anderen Werkzeugen nicht gerade günstig.

• Dampfentsaften – bequeme Variante besonders für weichhaltiges Obst, wie Orangen oder Trauben, geeignet. Die Früchte müssen weder geschält, noch entkernt werden und der Saft wird mittels eines flachen Untertopf und einem hohen Auffangbehälters gewonnen. Dieser Vorgang verlangt am meisten Zeit ab.

• Zentrifugieren – schneller Vorgang, in dem ein mechanischer Druck dazu dient, den Saft vom Rest des Gemüses oder Obstes zu entfernen. Hierbei erhält man, bei einfacher Bedienung, nicht viel Saft. Das Gerät muss hierzu schon viel Leistung erbringen können.

• Mixer – Variante für einen cremig, geschmeidigen Püree, heutzutage auch als ,,Smoothie‘‘ bezeichnet. Er kann zusätzlich noch bei zu dickflüssiger Konsistenz mit Wasser vermischt werden oder man verwendet vom Vornherein gleich, Lebensmittel mit hohem Wasseranteil. Ein Smoothie sollte so schnell, wie möglich konsumiert werden, da seine Haltbarkeit nur kurzweilig ist.
Meine Familie und ich haben uns für einen Entsafter entschieden, da wir lieber frischgepressten Saft im Alltag trinken – obwohl Smoothies auch unglaublich gut schmecken. Besonders die sogenannten grünen Smoothies sind ein tolles Getränk zu einer deftigen Mahlzeit.

Fazit


Heutzutage hat man durch die verschiedensten Technikgeräte schon tolle Möglichkeiten. Während wir unseren Saft früher noch mühsam mit einer einfachen Handpresse herstellten und es zudem sehr lange dauerte, kaufen wir heute einfach frisches Obst und tuen es in unseren Entsafter hinein. Binnen weniger Minuten erhalten wir einen köstlichen Saft – und das nur mit fruchteigenem Zucker.
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