Im Herbst auf Zander

Die Raubfischsaison ist voll im Gange. Dabei geht auch mal der Zander an den Haken.
Die Herbstsaison ist voll im Gange und viele Angler zieht es an die unterschiedlichsten Gewässer Deutschlands. Denn gerade jetzt sind die Raubfische gut zu fangen. Durch die kalte Jahreszeit suchen Raubfische noch aktiver nach Nahrung, um den kalten Winter zu überstehen. Der Zander ist dabei sehr gefragt und wird von vielen Anglern an großen Flüssen und Gewässern gefischt.

Ein kapitaler Raubfisch
Der Zander ist ein intelligenter und vorsichtiger Fisch. Deswegen ist er für viele Angler immer noch eine Herausforderung. Er zählt zu den barschartigen Fischen und lebt hauptsächlich in Süßwasser Gewässer in Europa. Teilweise ist der Zander auch in Brackwasser der Ostsee anzutreffen. Der Zander besitzt einen langgestreckten Körper mit voneinander getrennten Rückenflossen. Diese sind Spitz und ein wesentliches Merkmal für den Zander. Das Maul des Zanders ist recht eng und besitzt kleine Fangzähne. Die Färbung ist grün bräunlich mit einem gestreiften Muster. Das Gesamtpaket des Zanders lässt erkennen, dass er ein flinker Räuber ist und sich geschickt bewegen kann.

Heiße Stellen auf Zander
Bevorzugt werden große Flüsse und Seen mit hartem und sandigem Grund. Denn der Zander ist ein lichtscheuer Zielfisch und begibt sich bei klarem Wasser in die Tiefe des Gewässers. Als Raubfisch sucht der Zander unter Wasser viele Versteckmöglichkeiten, damit er von seiner Beute nicht erkannt wird. Pflanzenreiche Gewässer mit Unterwasserhindernisse sind dabei Ideal. Aber auch an Flüssen, die Strömungskanten besitzen, lauert der Zander auf seine Beute und schnappt bei idealer Situation zu.

• Hinweis: Auch der Zander hat eine Schonzeit. Daher gilt es diese vorher zu prüfen und ebenso die Erlaubnis zum Angeln dabei zu haben.

Die Nahrung und der ideale Köder
Der aktive Räuber ernährt sich hauptsächlich von kleineren Fischen, aber auch von Würmen, Wasserinsekten und Schnecken. Je nach Angelmethode sind Köder wie abgetrennte Schwanzflossen und Fischfetzen ein idealer Köder. Aber auch die nicht natürliche Variante verspricht einen großen Erfolg. Unterschiedliche Zanderköder aus dem Fachmarkt ermöglicht dem Angler ein großes Angebot, um den Zielfisch an den Haken zu bekommen. Wobbler, Blinker und Gummifische locken den Zander aus seinem Versteck. Mit Lockstoffen werden die Kunstköder zusätzlich attraktiver gestaltet, sodass der Zander an den Haken geht.



Fazit
Der Herbst ist eine ideale Raubfischsaison, um sein Glück auf Zander zu versuchen. Dabei werden trübe Gewässer von dem Zander bevorzugt, der mit einem passenden Köder an Land gezogen wird. Dabei benötigt der Angler nicht nur ein Grundwissen über den Zander, sondern auch die passende Angelausrüstung. Wichtig ist, immer seinen Angelschein dabei zu haben und vorab zu prüfen, ob an der Gewässerstelle gefischt werden darf.
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