Wertvolle Tipps für warme Hände beim Angeln

Damit auch kalte Tage am See nicht zur Qual werden, sind vor allem warme Hände sehr wichtig. (Foto: Hans / pixabay.com)
Handschuhe Winter sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Ausrüstung für Angler, die auch in der kalten Jahreszeit nicht auf ihr Hobby verzichten möchten. Wer ohne entsprechenden Schutz der Hände zum Angeln aufbricht, wird schon schnell merken, wie die Hände zunehmend bewegungsunfähig werden. Das gezielte Greifen wird unmöglich, es fällt schwer, die Angel zu halten oder andere Tätigkeiten auszuführen. Zudem kommt man oftmals mit dem eiskalten Wasser in Berührung, was zu stechenden Schmerzen führen kann. All dies erspart man sich, wenn man von vorneherein auf ein hochwertiges Paar Handschuhe speziell für das Angeln im Winter vertraut.

Welche Kriterien sollten Handschuhe für das Angeln im Winter erfüllen?

Die Auswahl an Angelhandschuhen ist sehr groß. Es gibt Handschuhe in unterschiedlichsten Ausführungen und in ebenso vielfältigen Preisklassen. Nicht jeder Handschuh ist dabei auch gezielt für das Angeln im Winter gedacht. Daher sollte bei der Auswahl auf einige Kriterien geachtet werden:

Neopren: Neopren sorgt dafür, dass die Hände angenehm trocken bleiben. Selbst der wärmende Handschuh bringt letztlich nichts, wenn er Wasser hindurchlässt und die Hände dadurch wieder mit Kälte in Berührung kommen.
Hoher Schaft: Die Handschuhe sollten ausreichend lang sein und am Abschluss eng anliegen, damit keine Kälte eindringen kann. Ein Klettverschluss kann hier sinnvoll sein. Die Handschuhe sollten in jedem Fall lang genug sein, dass sie mit der Jacke überlappen, sodass keine Haut freigelegt wird.
Nicht zu dick: Kein Angler möchte starre Stoffklumpen an seinen Händen tragen. Sind die Handschuhe zu dick, wird die Bewegungsfreiheit der Finger eingeschränkt.
Umklappbare Finger: Gerade Handschuhe für den Winter sind oftmals mit umklappbaren Fingerspitzen versehen. Dadurch kann, wenn nötig, direkter Kontakt beim Greifen hergestellt werden. Abzuraten ist hingegen von Modellen mit Schlitzen, da diese ungehindert die kalte Luft weiterhin einströmen lassen.
Innenfleece: Kuscheliges Innenfleece erhöht den Tragekomfort der Handschuhe deutlich. Die Hände werden von einem weichen, kuscheligen Stoff umhüllt, der sie angenehm warm hält.
Gummierte Innenseiten: Sind die Innenseiten der Handschuhe zusätzlich gummiert, bietet das den Mehrwert, dass die Handschuhe an Griffigkeit gewinnen und sich beispielsweise die Rute besser halten lässt, ohne dass das Risiko des Verrutschens besteht.

Zusätzlich Wärmekissen nutzen

Zusätzlich zu den Handschuhen können Angler auch spezielle Wärmekissen für sich nutzen. Diese sind klein und handlich gehalten, damit sie sich optimal in der Tasche verstauen lassen. Die Funktionsweise kann sich dabei je nach Kissen unterscheiden. Einige werden geschüttelt, andere geknickt, damit sie sich aufwärmen. Schon nach kurzer Zeit strömen sie Wärme aus. In der Tasche mit sich getragen, können die Hände hier nach Bedarf immer wieder aufgewärmt werden. Und das oftmals über viele Stunden hinweg. Einige Wärmekissen müssen nach einmaligem Gebrauch entsorgt werden, andere können mehrmals verwendet werden. Dabei gibt es auch für das kleine Geld Do It Yourself Wärmekissen.

Fingerhandschuhe sind oftmals vorzugswürdig

Wer sich für Handschuhe zum Angeln interessiert, steht zudem vor der Frage, ob es Fingerhandschuhe oder Fäustlinge sein sollen. Immer wieder hört man, dass Fäustlinge wärmer halten würden. Doch das Bedienen der Angelausrüstung ist mit Fäustlingen frustrierend bis unmöglich. Um Fingerhandschuhe kommt man in diesem Fall nicht herum.

Die Passform ist wichtig

Richtig wärmen kann der Handschuh nur, wenn er gut passt. Daher sollte beim Kauf in jedem Fall auf die Größenangaben in der Artikelbeschreibung geachtet werden. Wer sich unsicher über die genauen Maße ist, kann beim Anbieter oder Hersteller nachfragen.

Glatte Oberflächen

Gut sind bei Angelhandschuhen immer auch glatte Oberflächen, mit wenig Nähten und anderen Verarbeitungen, an denen sich beispielsweise der Tackle verheddern kann. Es ist zwar kein Kaufkriterium speziell für Winterhandschuhe, erleichtert das Angeln jedoch gerade bei Kälte sehr, da die Finger sich nicht mit filigranen Entwirrungsarbeiten beschäftigen müssen, wofür man womöglich noch den Handschuh ausziehen müsste.
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