Sturmtief „Herwart“ reißt Löcher ins Kirchendach

Unterröblingen: Sturmschäden am Dach der Nicolaikirche.

Über fünfzig Jahre lang trotzte das Dach der Nicolaikirche den Wetterunbilden und wurde gerade durch die Entwicklung innerhalb der letzten Jahre mit zunehmenden Extremwetterlagen, Starkniederschlägen u. ä. immer wieder stark beansprucht. Während Turm, Chor und Apsis zur Jahrtausendwende eine Neueindeckung erhielten, ist der Sanierungsbedarf der Dachflächen auf dem Kirchenschiff seit Jahren unübersehbar. Nun spitzt sich die Lage zunehmend zu, denn gestern gab die letztmalig 1965 erneuerte Deckung der Windlast nach. Auf beiden Seiten des Daches klaffen Löcher. Als besonders dramatisch erweist sich der Schaden auf der Nordseite im Bereich des Anschlusses an den Turm, da an dieser Stelle auch Regenwasser vom Walmdach des Turmes auftrifft und über das Dach des Schiffes abgeleitet wird.

Aufmerksame Anwohner der Kirchstraße in Unterröblingen bemerkten die Schäden und informierten Lutz Brodalla, den Vorsitzenden des Fördervereins, über die Sachlage. Dieser gab die Meldung weiter an Mitglieder des Gemeindekirchenrates und den zuständigen Pfarrbeauftragten der Röblinger Kirchengemeinde, Tobias Körnig, der noch am gleichen Tag vor Ort erschien und sich einen ersten Überblick über den Umfang des Schadens verschaffte. Nun besteht dringender Handlungsbedarf, um weitere Schäden am Dach, vor allem aber auch Folgeschäden am Gebäude abzuwenden.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Mitteldeutsche Zeitung | Erschienen am 14.11.2017
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