Salzatal ist schön

Schon 2011 war die Grundschule Beesenstedt von einer Schließung bedroht.
Und ein guter Ort zum Leben für Familien. Für Kinder. Und zum Lernen – hat doch die Gemeindeverwaltung von Salzatal jetzt ihre Planungen zur Schulentwicklung in der Gemeinde vorgelegt. Bei 420 Grundschülern war dabei die Rechnung einfach. Der Forderung des Landes, das ab dem Schuljahr 2014/15 eine Mindestschülerzahl von 60 Kindern (ab 2017 dann 80) vorschreibt, konnte sie dabei gerecht werden, als sie sich für den Erhalt der vier Grundschulen in Beesenstedt, Bennstedt, Höhnstedt und Salzmünde aussprach. Und dabei ist die demografische Entwicklung der nächsten Jahre bereits berücksichtigt.

Salzatal ist schön – denn es gibt hier genügend Raum zum Lernen für unsere Kinder.

Wären da nicht einige Gemeinderäte, vor allem aus Salzmünde und Lieskau, angetrieben durch ihre Ortschaftsbürgermeister Kalbitz und Schubert, die nun die Schließung der Schule Beesenstedt fordern. Das tun sie nicht mehr als Gemeinderäte sondern nur noch als Vertreter ihrer Ortschaften, wollen sie doch gleichzeitig von der Verwaltung einen Ausbau ihrer Schule in Salzmünde erzwingen.

Dass keiner der obigen Gemeinderäte schulpflichtige Kinder hat ist auffällig, sonst wüssten sie von der beengten Lernsituation der Kinder ihrer Ortschaften dort, die sich verschärfen würde durch die Erhöhung der Schülerzahl auf bis zu 190 durch die Schulschließung in Beesenstedt.

Schon jetzt reichen die Klassenräume nicht aus für pädagogische Gestaltungsmöglichkeiten. Schon jetzt gibt es keinen eigenen Speiseraum. Ein von den oben genannten Gemeinderäten vorgelegter „Umbauplan“ wird nicht gerecht dem zusätzlichen Raumbedarf, dem Bedarf an Fachräumen, Sanitäreinrichtungen und Sonderräumen im Rahmen demnächst geforderter Inklusionsmaßnahmen. Die begrenzten Flächen um das Schulgebäude sind durch die privaten Nachbarn nicht erweiterbar. Schon jetzt ist eine Umfahrung der Gebäude mit ausreichenden sogenannten Trümmerschatten durch die Feuerwehr nicht gegeben, ganz zu schweigen vom Fehlen getrennter An- und Abfahrtswege für jegliche Art von Fahrzeugen im Katastrophenfall.

Gegen diese Art von Verteilkämpfen AUF DEM RÜCKEN DER KINDER protestieren Einwohner aus Salzatal und haben auf der Gemeinderatssitzung am Montag, 30. September 2013, den Gemeinderäten einen Offenen Brief überreicht, weiterhin fast tausend kurzfristig gesammelte Unterschriften für den Erhalt der Grundschule Beesenstedt.

Salzatal bleibt schön – wenn sich alle Gemeinderäte um das GESAMTWOHL IHRER GEMEINDE kümmern und damit dem Zusammenwachsen dieser Einheitsgemeinde dienen.

Weitere Informationen: www.schulebeesenstedt.de
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6 Kommentare
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Ralf Tiedemann aus Salzatal | 03.10.2013 | 22:27   Melden
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M. Hö. aus Salzatal | 15.10.2013 | 01:10   Melden
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Jens Beier aus Salzatal | 15.10.2013 | 08:30   Melden
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Steffen Wendt aus Salzatal | 15.10.2013 | 10:00   Melden
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Walter Helbling aus Arnstein | 18.10.2013 | 06:56   Melden
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Steffen Wendt aus Salzatal | 19.10.2013 | 01:10   Melden
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