7. Wörlitzer Seekonzert »Eine kleine Nachtmusik«

Ruhe vor dem abendlichen Ansturm auf die Wörlitzer Gondelstation?
 
Noch ist an der Gondelstation noch nichts vom bevorstehenden Seekonzert zu ahnen
Wörlitz: Wörlitzer See | Wörlitz am 15.07.2017 Vor 14 Tagen hatte ich die letzten vier Einzelkarten ergattert und die Vorfreude war riesengroß. Der Wetterbericht in der MZ und morgens beim MDR klang nicht so optimistisch, doch im WEB wurde für den Nachmittag und Abend zunehmend Sonnenschein versprochen.
Den hatten wir dann auch bei einem ersten nachmittäglichen Parkrundgang.
Gegen 17:30 Uhr zog es uns schließlich zur Gondelstation im Wörlitzer Park. Etwas skeptisch waren wir im Vorfeld wie wohl für 20 Gondeln mit je 12 Plätzen ein 3-Gang Menü organisiert werden kann. Nun sahen wir wie unendlich viele fleißige Hände die Boote festlich schmückten und eindeckten. Sogar an einen kleinen Tischschmuck und Sitzkissen auf den Bänken wurde gedacht.
Bevor schließlich nach 18 Uhr nacheinander die Namen der 20 Gondeln zum Besteigen aufgerufen wurden (alle haben einen Bezug zu Wörlitz – siehe zum Vergleich Bild 10), wurden noch alle Gäste mit einem Glas Sekt begrüßt.
Während 3 Gondeln auf kurzem Wege über den Wörlitzer See zum Konzertplatz vor dem Nymphaeum fuhren, um die besten Plätze zu erhaschen, absolvierten alle anderen ab dem Wolfskanal erst die sonst übliche Gondelrunde. Hauptgesprächsrunde, egal auf welcher Gondel, war aber wohl zunächst das märchenhafte Bilderbuchwetter.
Gleich nach dem Ablegen startete auch das vorbildlich konzipierte 3-Gang Menü. Mineralwasser und Wein war gut gekühlt in einer Isolierbox verstaut und die 2 Vorspeisen und das Kompott gut abgedeckt in kleinen Glasgefäßen.
Als meine Gondel fast als letzte gegen 19:10 Uhr „vor der Festwiese den Anker auswurf“, gab es dann auch das noch höllisch heiße Hauptmenü. Erwartet wurden wir auch schon von der kompletten Schwanenfamilie; sicher in der Hoffnung, vom Menü etwas abzubekommen.
Nun nahm auf der Wiese auch die fünf Künstler des

Berliner Virtuosen Ensembles unter der Moderation von Hans-Joachim Scheitzbach

Aufstellung.
Zu Klängen von Johann Pachelbel, Luigi Boccherini, Antonin Dvořák, Leopold Damrosch und natürlich Wolfgang Amadeus Mozart verging die Zeit viel zu schnell. Zur „Kleinen Nachtmusik“ gab es natürlich abschließend eine kleine Zugabe, gern hätten es auch mehr sein dürfen.
Bei wunderschönem Sonnenuntergang ging es leider viel zu früh für meinen Geschmack nach 20 Uhr zurück zur Gondelstation. Auf unserer Gondel stimmten viele in meinem versuchsweise angestimmten Gesang „Nun fahrn wir übern See, übern See…“ ein. Genauso hätte gepasst: „So ein Tag, so wunderschön wie heute…“
Dieser Abend hat bei uns Appetit auf noch MEEEHR geweckt (bis zum 13. Seekonzert am 2. September hätte man noch Gelegenheit). Spätestens im nächsten Jahr, vielleicht zum beliebten Fürst Franz Geburtstag im August, möchten wir wieder dabei sein.

PS: Währen des Konzerts habe ich dann mehr gefilmt als fotografiert. Ein kurzes Video der „Nachtmusik“ will ich deshalb schon dranhängen:
https://www.amazon.de/clouddrive/share/Y0yFfaLkApP...
Verzeiht die Windgeräusche - doch ein Fotoapperat ist keine Fernsehkamera.
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8 Kommentare
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Wolfgang Erler aus Sandersdorf-Brehna | 18.07.2017 | 07:55   Melden
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Christine Schwarzer aus Dessau-Roßlau | 18.07.2017 | 08:05   Melden
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Manfred Wittenberg aus Nebra (Unstrut) | 18.07.2017 | 08:33   Melden
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Dieter Gantz aus Querfurt | 19.07.2017 | 10:02   Melden
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Brunhild Schmalfuß aus Halle (Saale) | 19.07.2017 | 17:15   Melden
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Wolfgang Erler aus Sandersdorf-Brehna | 19.07.2017 | 17:44   Melden
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Brunhild Schmalfuß aus Halle (Saale) | 19.07.2017 | 18:37   Melden
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