„Förderverein Stadt- und Klosterkirche Brehna“ 2012 - Ein weiteres, erfolgreiches Jahr!

Ausstellungseröffnung
 
Burkel, Flamingos
 
Dalibor, Kirche Brehna
 
Gossert, Weiße Pferde von Hiddensee
Sandersdorf-Brehna: Stadt- und Klosterkirche Brehna | Der „Förderverein Stadt- und Klosterkirche Brehna e.V.“ hat mit dazu beigetragen, dass im April 2012 die Sanierung der Decke, die aus ca. 450 Deckenplatten besteht, beendet werden konnte.
Die Kirchengemeinde bedankt sich dafür auch bei der Landeskirche, dem Kirchenkreis, bei Toto-Lotto und dem Landkreis, die erheblich zur finanziellen Unterstützung beitrugen.
Der Innenraum der Kirche erstrahlt nun wieder in voller Schönheit. Mit einem Festgottesdienst bedankte sich die Kirchengemeinde bei den ausführenden Firmen.
Weiterhin konnte in diesem Jahr der Fußboden im Nordschiff der Kirche erneuert werden.
Hier trugen Mitglieder des Fördervereins bei 4 Arbeitseinsätzen dazu bei, dass eine Rekonstruktion des Fußbodens durchgeführt werden konnte, weil die Bänke, die sich vorher dort befanden, wegen starker Holzschäden entfernt werden mussten. Wie in vielen anderen Kirchen, waren die Sitzbänke auch bei uns auf dem gewachsenen Boden angebracht worden. So klaffte nun eine große Lücke im Fußboden, die nicht mehr gefahrlos betreten werden konnte. Deshalb entschloss sich die Kirchengemeinde gemeinsam mit dem Förderverein zur denkmalsgerechten Sanierung. Unter der Regie der Firma Meißner GmbH hoben Mitglieder des Fördervereins den alten Boden aus, brachten eine tragfähige Sandschicht auf und verlegten anschließend die Fußbodenplatten. Ein Teil der alten Platten, die an die Bankreihen grenzten, konnte geborgen und wieder verwendet werden. Leider war es nicht möglich für die gesamte Fläche alte Fußbodenplatten zu beschaffen.
Das kulturelle Leben in Brehna wurde auch 2012 wieder durch die Veranstaltungen unseres „Fördervereins Stadt- und Klosterkirche Brehna e.V.“ geprägt.
Im Juni trat das Vokalquartett „Con Gusto“ aus Halle mit hochrangigen, geistlichen und weltlichen Gesängen von der Renaissance bis zum Frühbarock in unserer Kirche auf. Dies war für die anwesenden Zuhörer ein Hochgenuss. Wir hoffen, dass wir diesen Sänger bald wieder bei uns hören können.
Vom 1. bis 3. Advent fand die nunmehr 11. Bilder- und Fotoausstellung in den Räumen der Winterkirche, des „Katharinums“ und in der „Begegnungstätte Klosterkeller“ statt. Bei der Eröffnung am 2.12.2012 herrschte wieder großer Andrang. Dies werten wir als Zeichen, dass diese Ausstellung nunmehr eine feste Größe in der Adventszeit in Brehna geworden ist.
21 Künstler aus der Region stellten Fotos, Bilder, Keramiken, textile Handarbeiten und Absenderstempel von Briefen aus.
Auch die Jüngsten aus dem Kindergarten „Borstel“ Brehna, die Schüler aus der Grundschule Brehna und die Schüler der Sekundarschule Roitzsch waren wieder mit ihren Zeichnungen und Bastelarbeiten vertreten.
Nur durch die Hilfe der fleißigen Frauen des Fördervereins, des Chores und der Kirchengemeinde konnte wieder eine köstliche Kaffeetafel von den Besuchern genutzt werden.

Herr D A L I B O R aus Brehna zeigte Panoramafotos von der Kirche und Brehnas Wohngebieten.
Herr T A C K E aus Wittenberg hat seine aus einem besonderem Blickwinkel aufgenommenen Fotos der „Märchenhaften Natur“ mitgebracht.
Frau G O S S E R T aus Zörbig zeigte Bilder mit den „Weißen Pferden von Hiddensee", „Spielender Delphin“, „Heimwärts“, „Kleines Dorf“ und ihren kleinen Gedichtband „Bilder und böse Verse“. Frau H Ö L T G E aus Bitterfeld war diesmal mit den Blumenbildern „Iris mit Zierlauch“, „Lilie“, „Protea“ und „Strelizie“ vertreten. Herr H A R T M A N N aus Pohritzsch zeigte in seinen Aquarellen „Im neuen Glanz“, die Veränderungen im Stadtbild von Brehna und auch „Die fünf Sinne“ hat er bildlich dargestellt. Herr Dr. K R I P P N E R aus Halle brachte seine Eindrücke aus Frankreich im Bild des „Schlosses Chaumont an der Loire“, Caravaggios Hell-Dunkelmalerei beim „Begräbnis der hl. Lucia“, und „Kater Felix“ mit. Herr K U N Z E aus Sandersdorf hat unsere Heimat in seinen Bildern: „Schloss und Wasserrad Zörbig“, Insel Stein Wörlitz“, „Burg Bad Düben“, „Wasserturm Bobbau“ und die „Zillierbachtalsperre“ dargestellt. Herr Dr. L U D E W I G aus Halle zeigte eine große Auswahl seiner wunderschönen Keramikschalen und Plastiken auf Schwemm- holz.
Zu den langjährigen Ausstellerinnen gehört auch Frau N I E B E R G A L L aus Roitzsch, mit ihren schönen Blumenbildern "Frühlingsanemone“, „Fingerhut“, „Schwerlilien“ und „Obstkorb“ wieder die Ausstellung bereicherte. Herr P U L L W I T T aus Brehna stellte „Katzen“, ein „Selbstbildnis“ und eine „Materialstudie“ aus.
Frau W A L T E R aus Brehna malte die „Goitzsche im Wandel der Jahreszeiten“ und „Sonnenblumen“. Auch Herr W E I D N E R aus Wolfen hält uns schon seit Jahren die Treue und hatte „Streuobstwiese“, „Mulde bei Jeßnitz“, „Gewitterstimmung“, „Stillleben mit Pilzen“ und „Rittersporn“ ausgestellt. Frau W O L F aus Halle unterstützt uns seit Jahren mit ihren Enkaustik-bildern, von denen sie diesmal „Lavendel“, „Sternenstaub“, „Blumengruß“, „Licht und Schatten“, „Sonnenaufgang“, „Märchenwald“, „Windflüchter“ und „Zur Koppel“ zeigte und mit den filigran gefalteten Sternen. Frau W E I S E aus Brehna hatte als Mitglied des Fördervereins vor 11 Jahren die Ausstellung initiiert und bei ihrer Arbeit in der AG Städtepartnerschaft immer dafür Sorge getragen, dass sich die Jugendlichen künstlerisch betätigen können; in diesem Jahr malten sie Märchenbilder. Frau Weise zeigte bemalte Flußsteine: „Sommergarten“, „Sommer in der Région Vaucluse Languedoc, Provence“, Santons aus Marseille und ein Bild des „Thiemendorfer Teiches“.
Neu dazugekommen ist Frau M Ü N C H aus Heideloh, die ihre Bilder „Tausendschönchen im Korb“, „Winter am See“, „Herbstgesteck“ und filigrane Klöppelarbeiten mitbrachte.
Erstmals vertreten waren mit Frau B U R K E L und Frau K Ü H L I N G aus Brehna zwei junge Frauen, die Freunde an der Acrylmalerei gefunden haben und sich mit den Bildern “Flamingos”,” Toskana”, “Wellen am Strand” und “Wasserflugzeug” (Burkel) und „Wasserfall“ , „Berge in Schwarz“, „Schokolade“ „Ranke“(Kühling) beteiligten.

Wunderschöne Gobelinstickereien zeigte Frau L I M B E R G E R aus Brehna mit ihrem „Weißkopfseeadler“, „Luchs in Winterlandschaft“, „Dame in Rot“, „Maria mit dem Kind“ und Dürers „Betende Hände“.
Auch Frau M E I N H A R D T aus Braschwitz war wieder mit ihren detailgenauen Stickereien „Anemonen“, „Apfelblüten“, „Stiefmütterchen“, „Veilchen”, „Blumenkörbchen” und gehäkelten Perlenglöckchen vertreten.
Mit ihren 91 Jahren hatte Frau P U L L W I T T aus Brehna wieder eine runde Tischdecke gehäkelt. Herr B E R G E R aus Beyersdorf zeigte aus seiner Philatelie-Sammlung „Weihnachtsgrüße auf Absenderstempeln“ von Briefen. Der Förderverein freut sich, dass wieder so viele zum Gelingen der Ausstellung beitrugen.
Das traditionelle Adventskonzert am 3. Advent der Chorgemeinschaft Brehna und des Chores der neuapostolischen Kirche bildete den Jahresabschluss der Aktivitäten des Fördervereins.
Gemeinsam eröffneten die beiden Chöre das Konzert mit „Jubilate“, “Abendglocken rufen“ und „Die Nacht“.
Der Chor der neuapostolischen Kirche sang danach „Advent ist heut, Süßer die Glocken nie klingen, Erhaben o Herr, Freu dich Erd- und Sternenzelt, Kommet o Hirten, Abend-segen, Dona nobis pacem“. Die Chorgemeinschaft Brehna schloss sich mit den Liedern „Herbei, o ihr Gläubigen, Engel auf den Feldern, Bleibe bei uns Herr, So this is Christmas“ an.
Ingrid und Gunter Daum, Ingrid Fischbach und Winfried Weber traten als Solisten mit dem schönen Adventslied „Tochter Zion“ auf.
Danach sang der neuapostolische Chor klassische, christliche Lieder, wie den wunderschönen „Irischen Reisesegen, Singt dem Herrn, Gloria Gott in der Höh`, Heilige Nacht, Froh schallt es von den Bergen“.
Die Solisten Anika Barthel, Birgit Gesekus und Monika Prässler sorgten mit dem „Abendsegen“ aus Humperdincks „Hänsel und Gretel“ für Gänsehautfeeling.
Frau Fischbach sang das Lied der „Bergkirche“ als Solo.
Besonders beindruckend war der gemeinsame Gesang der beiden Chöre im Finale mit „Ehre, Ehre sei Gott, Stille Nacht, Leise rieselt der Schnee und Oh, du fröhliche“.

Der „Förderverein Stadt- und Klosterkirche Brehna e.V.“ und die Kirchen-gemeinde Brehna bedanken sich ganz herzlich bei allen großen und kleinen Spendern, insbesondere auch der Stadtverwaltung Sandersdorf-Brehna, dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld, der Landeskirche, dem Kirchenkreis Wittenberg und bei Lotto-Toto.
Die künftigen Aktivitäten des Fördervereins richten sich auf die Sanierung der Orgel, die derzeit kaum noch bespielbar ist.
Im Namen des Vorstandes A. Schlesinger
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